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Der ewige Zauber

Ab Donnerstag dröhnen die Formel-1-Motoren im Fürstentum Monaco. Das Rennen hat ein eigenes Flair, denn die 20 GP-Piloten brettern mit fast 300 km/h vorbei an Palmen, Strand und engen Häuserschluchten. | GP von Monaco

Das “Kurvenroulette à la carte” präsentiert sich heuer leicht verändert, denn am Hafen wurde gewaltig umgebaut. Hunderte Quadratmeter wurden dem Meer abgerungen, brachten Platz für Zusatztribünen, außerdem ist die Passage am Schwimmbad einen halben Meter breiter geworden. Das heißt für die Piloten: Mehr Platz für die schwierige Anfahrt zur Haarnadel “Rascasse”. Die berühmte 180-Grad-Kehre wurde dadurch aber spitzer. “Rascasse ist die einzige Kurve im GP-Kalender, in der die Drehzahl im ersten Gang unter 5000 U/min fällt”, weiß BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen. Bis 2005 soll der GP-Tross auch eine komplett neue Boxenanlage erhalten.

Die Monaco-Rennpiste ist ein Mix aus maximaler körperlicher und psychischer Belastung für die Fahrer. Alex Wurz, Wahl-Monegasse und McLaren-Mercedes-Testpilot: “Man ist mental im Grenzbereich, du konzentrierst dich so stark, dass du Kopfweh bekommst. Du musst an die Leitplanken randriften, bis der Reifengummi einen zarten Strich macht. Wenn du zehn Zentimeter Sicherheitsabstand dazwischenlegst, fehlen dir ein paar Tausendstelsekunden. Man muss völlig frei sein im Kopf, nichts darf dich belasten oder ablenken.”

Gerhard Berger über Monaco: “Nach einer Stunde fährst du wie in Trance, bist völlig losgelöst, Farben und Stimmung ändern sich. Wenn ich jetzt als Zuschauer hinter den Planken stehe, bekomme ich Gänsehaut.” Monaco ist einfach das Juwel der Formel 1.

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