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Dem Phänomen Winter auf der Spur

Bode Miller
Bode Miller
Erstes internationales „World Winter Forum“ von 12. bis 14. Oktober in Wien - Weltcupsieger Bode Miller als „kontroversieller“ Gast-Referent Austria Center Vienna.

Dem Phänomen Winter in allen seinen Facetten will vom 12. bis 14. Oktober das erste „World Winter Forum“ im Austria Center Vienna auf die Spur gehen. Prominentester Referent ist Bode Miller. Der Auftritt des Ski-Weltcup-Siegers 2004/05 ist für Donnerstag (13.10., 17.30 Uhr) angesetzt. Forum-Organisator Wolfgang Eder:
„Miller soll über seine Ansichten zum Thema Winter sprechen – das wird sicher kontroversiell.“

Miller: Doping erlauben!

Der US-Skistar sorgte ja erst jüngst für Aufregung: Auf der Website www.skiracing.com sprach sich der Doppel-Weltmeister von St. Moritz und Bormio für die Legalisierung bestimmter Dopingsubstanzen – etwa Blutdoping – im Skisport aus, wenn dadurch die Sicherheit für die Läufer erhöht werden könnte.

Ob auch Läufer vom Österreichischen Skiverband in Wien referieren werden, steht noch nicht fest – und zwar auf Grund der zeitlichen Nähe zum Weltcup-Opening in Sölden (22./23. Oktober). ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel hat aber, so Forums-Chef Eder, für kommendes Jahr ein Referat über den Weltcup im Rahmen dieser Veranstaltung versprochen.

Vier Themenschwerpunkte hat das Forum, an dem man für 590 Euro teilnehmen kann: Erstens die „gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Phänomens Winter“, zweitens die „Klima-Situation“, drittens den „Tourismus“ und viertens die „Zukunft“. „Ziel ist der Dialog, das Aufbrechen von Berührungsängsten, die Konfrontation mit neuen Märkten und Ideen“, erwartet sich selbst Eder vorerst keine konkreten Ergebnisse.

Bis zu 200 internationale Teilnehmer

Mit 200 Teilnehmern wird gerechnet, selbst Anmeldungen aus Indien und den USA liegen vor. Die Palette der Referenten ist breit gefächert und reicht von Ökologen bis zu Spitzensportlern, von Zukunfts- und Gletscherforschern bis zu Werbefachleuten. Neben Bode Miller gibt es auch Diskussionsbeiträge vom Präsidenten des russischen Olympischen Komitees, Leonid Tjagatschew, vom Ex-Snowboardweltmeister Martin Freinademetz, vom Event-Veranstalter Hannes Jagerhofer oder vom Vizepräsidenten des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Bruno Rambaudi sowie Martin Kusej, Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele.

Besprochen werden sollen laut Eder u.a. Fragen wie die Überalterung der Gesellschaft: „Was heißt das für den Wintersport, dass wir über 50-Jährigen noch lange Ski fahren werden? Müssen die Lifte künftig langsamer fahren?“ Das Schmelzen der Gletscher, der verstärkte Touristen-Zustrom aus den osteuropäischen Ländern oder die Frage „was kommt nach dem Carven?“ bilden weitere Schwerpunkte.

Die Premiere wird von der Ausstellung „Winter – Überleben und Erlebnis“ im Vienna Art Center auf der Freyung in Wien (von 10. November bis 18. Dezember) begleitet. Neben historischen Einblicken gibt es dort auch die Gelegenheit, Erfahrungen mit einem Lawinen- oder Bob-Simulator zu machen.

Service:
Alle Infos zum World Winter Forum und zur Ausstellung auf der Freyung gibt es unter www.worldwinterforum.com

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