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Debütroman „Die Töchter“ vorgestellt

Dietmar Schlatter präsentierte seinen Roman „Die Töchter“.
Dietmar Schlatter präsentierte seinen Roman „Die Töchter“. ©Foto: str
Es ist sein Debütroman, das Buch „Die Töchter, den der gebürtige Schrunser Lehrer Dietmar Schlatter am vergangenen Donnerstag Abend im Poststüble des Hotel Taube in Schruns vorstellte.
Impressionen der Lesung "Die Töchter"

Dabei lud die Kulturinitiative „MontARTphon“ zu einer außergewöhnlichen Lesung mit dem heimischen Autor. Und diese war äußerst gut besucht, denn zahlreiche interessierte Freunde, Bekannte und nicht zuletzt Schlatters große Familie waren der Einladung gefolgt. Unkonventionell, ohne Starallüren, mit ein bisschen Humor und viel Engagement brachte Schlatter die Geschichte der Töchter den Zuhörern näher.

Volksnah

Denn bei seinem Roman tauscht er in eine Zeit vor rund hundert Jahren ein, in der Gottesfürchtigkeit, moralische Werte und Mysthisches noch eine ganz andere Bedeutung in dem kleinen Tal in Tirol hatten, in dem er die Handlung spielen lässt. Es ist die Geschichte zweier Familien – und speziell wie der Titel auch erahnen lässt der Frauen dieser Familien – die das Schicksal miteinander verwebt und die über drei Generationen immer wieder aufeinander treffen. „Das Buch habe ich im letzten Sommer in einem Guss geschrieben. Die 32 Kapitel waren mit Arbeit behaftet, aber ich war selbst so fasziniert von der Geschichte der Frauen, dass es wie ein Zwang zum Weitermachen war. Ein Buch zu schreiben, diese Idee geisterte schon länger in meinem Kopf herum“, erklärt Schlatter am Beginn der Lesung.

 

Vielschichtig

Gekonnt ließ er die Zuhörer in die Geschichte eintauchen, erklärte kurz die Zusammenhänge und gab tolle Leseproben aus dem Buch zum Besten. „Die Hauptthemen in diesem Buch sind das Mysthische, das zu jener Zeit noch das Leben der Bergbewohner stark beeinflusste, die Sexualität und die Spielarten dieser sowie die Religion, die damals noch einen viel größeren Stellenwert hatte als heute“, so der Autor, der in seinem Brotberuf eigentlich Deutschlehrer ist. Am Ende gab es jedenfalls viel Applaus für das Erstlingswerk und machte den Zuhörern sichtlich Lust aufs Lesen.

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