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Debütsieg für Janka in Val d'Isere

Der Schweizer Carlo Janka hat am Samstag beim Riesentorlauf in Val d'Isere seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert.

Österreichs alpine Skiherren haben am Samstag beim Überraschungssieg des 22-jährigen Schweizers Carlo Janka im Riesentorlauf von Val d’Isere nichts mitzureden gehabt, als Bester landete Philipp Schörghofer unmittelbar vor Hannes Reichelt an achter Stelle, Marcel Hirscher wurde Elfter. Der Schweizer Didier Cuche übernahm mit Platz fünf die Führung im Disziplinweltcup, der Norweger Aksel Lund Svindal ist nach Rang vier weiterhin Gesamtleader. Der Pitztaler Benjamin Raich war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.

Bis vier Läufer vor dem Ende hatte es schon nach einem mögliches Sensationserfolg des Franzosen Gauthier de Tessieres ausgesehen, der mit Startnummer eins und noch bei gutem Tageslicht ins Rennen des zweiten Durchgangs gegangen war. Mit der untergehenden Sonne und schlechter werdender Piste scheiterten alle folgenden Läufer an der Bestzeit des Lokalmatadors, so auch der Halbzeitfünfte Reichelt, der im Gesamtklassement auf Rang neun zurückfiel. Doch dann kam Janka, der bereits mit Platz zwei in der Abfahrt in Lake Louise vor zwei Wochen stark auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Janka setzte sich bei der WM-Generalprobe vor dem Italiener Massimiliano Blardone (+0,20 Sek.) und De Tessieres (+0,44) durch. “Natürlich habe ich mit dem Sieg nicht gerechnet, aber auf ein gutes Ergebnis habe ich gehofft. Der steile Hang liegt mir, die Kurssetzung hat gedreht, das ist mir entgegengekommen”, meinte der Eidgenosse. Ein kolportierter Protest gegen den Bündner, der das Starttor nicht korrekt ausgelöst haben soll, ist nicht bestätigt worden.

Der nach dem ersten Lauf führende Südtiroler Manfred Mölgg musste sich mit Platz sechs begnügen, der Halbzeitzweite Svindal rutschte als Vierter ebenfalls vom Stockerl, nur mit einer Meisterleistung vermied der Norweger auf der ruppigen Piste nach einem Steher in einer Mulde einen Sturz. Seit den Überseerennen völlig außer Tritt scheint der US-Amerikaner Bode Miller, der wegen einer Bänderverletzung im Knöchel mit starken Schmerzen an den Start ging und nur auf Platz 24 landete.

“Ich bin im zweiten Durchgang aktiver gefahren und war besser eingestellt. Es ist sehr kräfteraubend da herunter. So ein Resultat auf dem WM-Hang ist natürlich auch eine gute Werbung”, sagte er 25-jährige Schörghofer, der mit Platz acht sein bisher bestes Karriereergebnis, errungen im Oktober beim Riesentorlauf in Sölden, einstellte. Der Filzmooser hat mit Nicole-Hosp-Freund Roland Schönegger den gleichen Atomic-Servicemann wie Hirscher.

Hirscher vermag sich weiter gut in Szene zu setzen, der Dritte der Super-Kombination vom Vortag kratzte als Elfter wieder an den Top-Ten. “Es war sehr schwierig heute”, gestand der 19-Jährige, der die Rangverbesserung (17. zur Halbzeit) auch etwas den Bedingungen verdankte. “Es ist jetzt brutal finster geworden, dazu die vielen Unterbrechungen”, merkte er an. Reichelt war am Ende froh, noch unter die ersten Zehn gekommen zu sein. “Es war brutal anstrengend, ich habe die Schläge nicht mehr gesehen, es hat einen da runtergebeutelt. Ich bin aber zufrieden, weil ich in den letzten Rennen immer ausgeschieden bin.” Stephan Görgl belegte Rang 14, Romed Baumann kam auf 17.

Raich, der das Trikot des Disziplinführenden abgeben musste, in der Gesamtwertung aber nach wie vor und knapp vor Janka Zweiter ist, kam hingegen bereits im ersten Durchgang ein Fahrfehler in die Quere. “Es hat mir den Innenski gefangen, mich ausgehebelt und dann hat es mich ein bisschen überschlagen. Ich bin froh, dass es glimpflich ausgegangen ist, ich spüre das Schienbein, aber das sollte für den Slalom kein Probleme sein”, war der Tiroler, der mit einem sehr guten Gefühl ins Rennen gegangen war, für Sonntag zuversichtlich. ÖSV-Alpinchef Hans Pum bestätigte am Nachmittag, dass der Start von Raich am Sonntag nicht gefährdet ist.

Neben Raich war auch Christoph Gruber bereits im ersten Lauf ausgeschieden, Rainer Schönfelder als 31., Mario Matt als 36. und Christoph Nösig als 39. hatten sich nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert. “Ich habe sehr gut angefangen, dann hats mich im Steilhang ausgehoben, ich bin gestanden und nicht mehr in den Rhythmus gekommen”, erklärte Matt.

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