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Das wichtigste Museum zu Tolkien, Herr der Ringe und Hobbit ist in der Schweiz

Jenins (CH) - Derzeit geht die Hobbit-Filmtriologie ins große Kinofinale. Wahre Fans von Tolkiens Welt Mittelerde müssten jedoch nicht bis England oder Neuseeland pilgern, denn das wahre Fan-Mekka liegt nur wenige Kilometer entfernt.
Einblicke ins Museum

Pünktlich für Weihnachten kommt mit “Die Schlacht der fünf Heere” der letzte Teil der Hobbit-Filmtriologie in die Vorarlberger Kinos. Doch auch abseits der Kinosäle gibt es für Fans von Tolkiens Werk Sehenswertes ganz in der Nähe – wenn man nur davon weiß.

Bedeutendstes Museum seiner Art

Denn das bedeutendste Museum rund um Mittelerde findet sich nicht in England oder Neuseeland – sondern nur wenige Kilometer hinter der liechtensteinischen Grenze in Jenins. Hier baute Bernd Greisinger mit seiner Sammlung ein Mekka für Fans von Hobbit und Herr der Ringe auf. Nach jahrelangem Aufbau öffnete das Museum vor einem Jahr seine Tore und präsentiert auf 300 Quadratmeter einen Teil seiner Sammlung.

Die Hobbithöhle in Graubünden

Bereits von außen ist das Museum leicht zu erkennen. Gleich neben einem Weinberg schmiegt sich eine Hobbithöhle in den Berg, vollständig mit grüner Kreistür und runden Fenstern. Sie stellt den Eingang zum Museum dar – und überzeugt gleich jeden Filmkenner. Schließlich sind die Räume in Hobbithöhe, die Einrichtung wirkt stimmig. Von hier geht die Führung in die Tiefen Morias, zu den Argonath von Gondor und den weißen Mauern von Minas Tirith. Doch auch der Drache Smaug und die Zwerge vom einsamen Berg fanden ihren Platz.

Balrog und Höhlentrolle in Originalgröße

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Jeder der Räume überzeugt mit seinem Detailreichtum, gewaltige Skulpturen zeigen Höllentrolle und den Balrog in Originalgröße. Beinahe 300 Gemälde, die zur Illustration von Buchcovern und Spielen dienten finden hier ebenso ihren Platz wie Sammelfiguren jeglicher Größe. Dabei schaffte es nicht einmal die Hälfte der Sammlung in das Museum. Hinter verschlossenen Türen finden unter sich den insgesamt 3.500 Büchern Hobbitausgaben aus aller Welt und in so exotischen Sprachen wie Esperanto und Latein. Und von der Erstausgabe des “The Lord of the Rings” weiß er sogar jede einzelne Auflage in seinem Besitz.

25 von Tolkien signierte Werke

Am seltensten sind jedoch die von Tolkien signierten Ausgaben, schließlich war der britische Autor kein Freund von Signierstunden. Greisinger hat allein 25 von Tolkien signierte Werke. Darunter sind zwei besondere Schätze: Die Erstausgabe vom Hobbit auf Schwedisch und die drei Bände von “The Lord of the Rings” – beide signiert und Elaine Griffiths gewidmet. Sie drängte Tolkien dazu, seine Bücher zu veröffentlichen, ihr hat man den heutigen Ruhm Tolkiens zu verdanken.

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Ein Unikat nach dem anderen

Auch abseits der Bücher finden sich zahlreiche Unikate. So sind auch die Gemälde keine Nachdrucke, sondern die von den jeweiligen Künstlern geschaffene Originale. Bei der Frage, wieviel Geld in die Sammlung floss, bleibt Greisinger gern wage. Doch viele der selteneren Ausstellungsstücke werden im fünf- bis sechsstelligen Bereich gehandelt.

Besuch nur nach Voranmeldung im Internet

Wer das Museum sehen will, muss Zeit mitbringen. Das Museum kann nur im Rahmen einer Führung besucht werden, für die man sich auf der Webseite des Museums anmelden kann. Je nach Interesse der Besucher dauert diese schnell einmal mehrere Stunden. Schließlich verstecken sich in jeder Schublade weitere Schätze wie Drehbücher und die Ringe der Neun. Mit “Seryn Ennor“, den Freunden Mittelerdes, gibt es seit wenigen Monaten auch einen im Museum beheimateten Schweizer Tolkienverein.

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