Das erlebt man in 25 Jahren im Tiergarten Schönbrunn

"Die haben diesen blutenden Mann gesehen und haben alle zu kreischen begonnen." Thomas Wampula kann auf ein Vierteljahrhundert im Tiergarten Schönbrunn zurückblicken - und ein Tier hat dabei immer wieder eine Rolle gespielt. Es handelt sich um den Nashornleguan, der auch für den "blutenden Mann" gesorgt hat. Wampula spricht im VIENNA.at-Podcast über die Attacke dieses Tieres auf ihn, die er als "Verwechslung" beschreibt.
Nashornleguan-Angriff im Tiergarten Schönbrunn
"Gleichzeitig ist aber vor der Scheibe eine ganze Kindergartengruppe gestanden. Ich mag mich bei denen jetzt entschuldigen, die sind traumatisiert. Die haben diesen blutenden Mann gesehen und haben alle zu kreischen begonnen. Ich konnte mich leider nicht um sie kümmern, weil ich ja meine Blutung stillen musste", so Wampula
Tätigkeit im Tiergarten Schönbrunn
Wampula räumt aber nicht nur den Nashornleguanen Platz ein. Auch die Elefanten werden nicht außen vor gelassen. "Ich glaube, ich würde es nicht unternehmen wollen, eine Elefantenanlage zu bepflanzen", so Wampula, der auch - freundliche - Kritik an den Elefantenpflegern anbringt. Denn die seien "nicht in der Lage, ihren Tieren den geeigneten Benimm beizubringen".
Wampula spricht über Zeit in Tiergarten Schönbrunn
Wampula ist heute als "Leiter Gärten & Grünraum" im Tiergarten Schönbrunn tätig. Er berichtet im VIENNA.at-Podcast neben der Nashornleguan-Attacke und den Elefanten auch von Hoffnungslosigkeit und Emotionen.
(Red)