Cup-K.O. von Rapid gegen Vienna

Cup-K.o. für Rapid - Gegen Vienna im Elferschießen verloren - Jeweils zwei schnelle Tore in Hälfte eins und zwei - Rote Karte für Rapids Valachovic.

Die Mittwoch-Spiele in der ersten Runde des heimischen Fußball-Cups haben die nächste Sensation gebracht: Im Duell der beiden ältesten österreichischen Fußball-Vereine behielt überraschend die „altere“ Vienna mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Rekordmeister Rapid Wien die Oberhand. Nach 120 Minuten war es 1:1-Unentschieden gestanden. Die Vienna ging bereits nach weniger als 60 Sekunden durch Adam Mogyoro auf der Hohen Warte in Führung, Martin Hiden glich unmittelbar nach dem Wechsel aus (47.).

Der „Underdog“ aus Döbling begann überfallartig, dachte sich, Angriff ist die beste Verteidigung. Mogyoro knallte das Leder nach einer Flanke von Predrag Bjelovuk nach knapp 60 Sekunden in die Maschen. In der Folge war kein Unterschied zwischen dem Bundesligisten und dem Regionalligisten zu sehen, Rapid hatte in den ersten 45 Minuten keine echte Torchance. Einzig Jozef Valachovic fiel durch eine Rote Karte nach Schiedsrichterbeleidigung auf (32.).

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Mit dem ersten Angriff glich Rapid nach nur 90 Sekunden durch Hiden per Kopf aus. Danach versuchte die Vienna, mehr als Rapid die Entscheidung herbeizuführen. Die Grün-Weißen ließen Spielwitz, nicht aber Einsatz vermissen. So ging es in die Verlängerung, in der sich beide Mannschaften neutralisierten, aber keine wirklichen Torchancen herausspielten.

Im entscheidenden Elfmeterschießen wurde dann Vienna-Torhüter Oliver Fuka zum Helden. Er verwandelte den letzten Elfer. Zuvor hatten Marcus Pürk für die Vienna bzw. Marek Kincl (Lattenpendler) und Mario Sara (über das Tor) für Rapid verschossen. Dabei war Kincl von Neo-Trainer Peter Pacult in Minute 118 extra fürs Penalty-Schießen eingetauscht worden.

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