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Vorarlbergerin Nina Ortlieb gewinnt ihr erstes Ski-Weltcuprennen

Sieg!
Sieg! ©AP
Patrick Ortliebs Tochter siegt im Super G Krimi in Italien eine Hundertstelsekunde vor Lokalmatadorin Brignone.

Premierensieg im Skiweltcup für die Vorarlbergerin Nina Ortlieb. Die Speedspezialistin gewinnt im italienischen La Thuile den Super G und damit ihr erstes Weltcuprennen ihrer noch jungen Karriere. Die Tochter von Abfahrts-Olympiasieger Patrick Ortlieb schlug die italienische Lokalmatadorin Federica Brignone um genau eine Hundertstel.

"Super-Nina" auf dem Weg zur Bestzeit, die bis zum Schluss halten sollte - Foto: AP

"Ich ärgere mich über die eine Hundertstel", sagte Brignone im ORF, "es ist ein Heimrennen, ich war sehr nervös, meine Beine haben gezittert. Natürlich ist der Gesamtweltcup im Kopf, aber das wird erst am Ende der Saison Thema", sagte Brignone nach dem Rennen.

Dritte wurde die Schweizerin Corinne Suter (0,07 Sekunden zurück), die in der Disziplinwertung ein Rennen vor Saisonschluss 19 Punkte vor Brignone liegt.

Ergebnis - Super G in La Thuile

1. Nina Ortlieb (Österreich) 1:11,72 Min

2. Federica Brignone (Italien) +0,01 Sek.

3. Corinne Suter (Schweiz) +0,07

4. Petra Vlhová (Slowakei) +0,39

5. Marta Bassino (Italien) +0,51

6. Ester Ledecka (Tschechien) +0,55

7. Elena Curtoni (Italien) +0,78

8. Joana Hählen (Schweiz) +0,82

9. Wendy Holdener (Schweiz) +0,95

10. Lara Gut-Behrami (Schweiz) +0,98

Brignone: Angehende Gesamtweltcup-Siegerin

Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone hat einen weiteren großen Schritt in Richtung Gesamtweltcup gemacht. Brignones Vorsprung auf Shiffrin im Kampf um die große Kristallkugel beträgt nun 153 Punkte. Shiffrin steht in ihrer Heimat USA zwar wieder auf Skiern. Dass die Olympiasiegerin in diesem Winter noch einmal in den Weltcup zurückkehrt, gilt aber als wenig wahrscheinlich.

Ski-Weltcup-Fortsetzung wegen Corona ungewiss

Kurz vor der Zieleinfahrt wird der Ski-Weltcup von einem Dilemma namens Coronavirus eingeholt. Nach dem Ausschluss von Zuschauern beim Finale in Cortina d'Ampezzo und Interviews mit Sicherheitsabstand wackelt sogar die Fortsetzung des Weltcups nach den Rennen von Hinterstoder. Die Verantwortlichen ringen um eine klare Position.

Als FIS-Chefrenndirektor der Herren ist Markus Waldner tagtäglich mit Risikomanagement betraut. "Um das Risiko zu minimieren muss man die Maschine stoppen. So wie es viele andere Verbände machen. Nur hat keiner die Courage, das zu entscheiden", sagte Waldner am Freitagabend vor Journalisten. Der Südtiroler ist tendenziell für einen Stopp, sieht das FIS-Council, ein Gremium des Internationalen Skiverbands, das aus 18 Vertretern nationaler Verbände besteht, in der Entscheidungspflicht. "Aber da kommt nichts zurzeit. Wenn die es nicht machen, dann fahren wir weiter."

Der Ski-Tross sieht die Lage allerdings gespalten, wie Wolfgang Maier, der Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes am Freitagabend erklärte. Er ortet ein gesellschaftliches Problem: "In Zeiten wie diesen will niemand die Verantwortung für irgendetwas übernehmen." Die Athleten seien, so Waldner, aufs Rennfahren eingestellt. "Von den Athleten gibt es keine Bedenken. Die sind Rennmaschinen und auf ihre Punkte konzentriert." Maier und ÖSV-Sportdirektor Anton Giger stellten es den Sportlern jeweils frei, zu den noch anstehenden Rennen zu reisen.

(APA)

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