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Coronavirus: Verdachtsfälle auch in Niederösterreich, der Steiermark und Tirol

Am Montag wurden fünf neue Verdachtsfälle auf das Coronavirus in Österreich bekannt.
Am Montag wurden fünf neue Verdachtsfälle auf das Coronavirus in Österreich bekannt. ©APA/HANS PUNZ
Nach rund 40 Entwarnungen wurden am Montagvormittag erneut fünf Verdachtsfälle auf das Coronavirus in Österreich gemeldet. Diesmal sind die Bundesländer Niederösterreich, Tirol und die Steiermark betroffen.
Österreicher aus Wuhan gelandet

In Österreich gibt es fünf neue Coronavirus-Verdachtsfälle. Wie das Gesundheitsministerium Montagvormittag bekannt gab, handelt es sich um drei Fälle in Niederösterreich und je einen in der Steiermark und in Tirol. Die Untersuchungsergebnisse der sieben österreichischen Rückkehrer aus der Corona-Hochrisikoregion Wuhan waren am Vormittag noch ausständig.

Keine Symptome bei China-Rückkehrern

Die sechs Erwachsenen und ein Kind zählen nicht zu den Verdachtsfällen, da sie keinerlei Symptome aufweisen. Sie gelten als gesund und befinden sich weiterhin in Quarantäne.

Rund 40 Coronavirus-Verdachtsfälle hat es bisher in Österreich gegeben. In all diesen Fällen gab es nach Tests Entwarnung.

Neuer Verdachtsfall in Villach

In der Kärntner Bezirksstadt Villach ist am Montag ein neuer Coronavirus-Verdachtsfall gemeldet worden. Wie das Land Kärnten zu Mittag in einer Aussendung mitteilte, handelt es sich bei dem Betroffenen um einen Villacher, der am 18. Jänner aus China zurückgekehrt war und jetzt grippeähnliche Symptome hat.

Laut Informationen der Landessanitätsdirektion wird noch am Montag ein Abstrich bei dem Mann gemacht und zur Analyse nach Wien geschickt. Mit einem Ergebnis ist frühestens am (morgigen) Dienstag zu rechnen. Der Villacher bleibt bis zur Abklärung in Heimquarantäne.

Zwei weitere Verdachtsfälle in Kärnten

Das Land Kärnten hat am Montag zwei weitere Corona-Verdachtsfälle bekanntgegeben. Laut einer Aussendung des Landespressedienstes handelt es sich um zwei Personen aus dem Bezirk Klagenfurt-Land, die wegen "milder Atemwegssymptomatik" eine niedergelassene Ärztin aufgesucht haben.

Bei den Patienten wurde ein Nasen-Rachen-Abstrich genommen, der nach Wien zur Laboranalyse geschickt wird. Die betroffenen Personen befinden sich vorläufig in Heimquarantäne, bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Entwarnung bei Wuhan-Rückkehrern in Frankreich

Nach der Rückkehr von mehr als 250 Menschen aus dem Coronavirus-Gebiet in China haben die französischen Behörden Entwarnung gegeben. Keiner der in Frankreich verbliebenen Passagiere habe sich mit dem neuartigen Virus infiziert, sagte Gesundheitsstaatsekretär Adrien Taquet am Montag dem Sender BFMTV. Entsprechende Tests seien negativ ausgefallen.

Frankreich hatte am Sonntag 254 Menschen aus Wuhan ausgeflogen. 36 Passagiere wiesen nach Angaben des Gesundheitsministeriums Symptome einer Viruserkrankung auf. Unter ihnen waren demnach 16 Ausländer, die sofort in ihre Heimatländer geflogen wurden.

Etwa 20 Franzosen und Bürger aus nicht-europäischen Ländern wurden noch auf dem Rollfeld des Flughafens im südfranzösischen Istres untersucht. Von ihnen habe sich aber niemand mit dem Virus infiziert, sagte Taquet. Sie wurden daraufhin wie die übrigen Passagiere des Flugs in spezielle Einrichtungen nach Aix-en-Provence und Carry-le-Rouet gebracht, wo sie zwei Wochen in Quarantäne verbringen sollen.

Entwarnung in drei Fällen in Niederösterreich

Auch am Montag hat es in drei Coronavirus-Verdachtsfällen in Niederösterreich Entwarnung gegeben. Die bei den Patienten im Landesklinikum Mödling durchgeführten Tests verliefen allesamt negativ, teilte Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding der APA mit.

Sechs bestätigte Fälle in Frankreich

Die Hercules-Maschine wurde noch in der Nacht auf Montag desinfiziert. Soldaten der ABC-Abwehrkompanie aus Hörsching und des ABC-Abwehrzentrums entfernten den in der Maschine angebrachten Schutz und desinfizierten alle Oberflächen. Damit ist die C-130 wieder einsatzbereit, twitterte der Bundesheersprecher am Montag.

Frankreich hatte bereits am Freitag in einem ersten Flug rund 200 Menschen aus Wuhan ausgeflogen. Zwei Verdachtsfälle auf das Coronavirus unter diesen Passagieren bestätigten sich nicht. Bisher gibt es in Frankreich sechs bestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Erreger.

(APA/red)

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