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Coronavirus und Schwangerschaft: Das müssen werdende Mütter wissen

Viele werdende Mütter sind angesichts der Corona-Krise besorgt.
Viele werdende Mütter sind angesichts der Corona-Krise besorgt. ©pixabay.com (Sujet)
Aufgrund der wachsenden Zahl an Coronavirus-Infektionen steigt auch die Angst von Frauen, dass sich die Krankheit auch auf ihr ungeborenes Kind auswirken könnte. Experten geben diesbezüglich vorsichtig Entwarnung.

"Auch wenn bisher nur wenig über den Einfluss von Corona auf das ungeborene Kind bekannt ist, häufen sich Berichte und Fallserien welche vorsichtig Entwarnung geben und nicht auf eine Übertragung des Virus auf das ungeborene Kind hindeuten" so Michael Feichtinger, Leiter des Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien.

Experten geben vorsichtige Entwarnung bei Übertragung

"SARS-CoV-2 gehört zu den SARS-Coronaviren, von denen es bereits 2002/2003 einen weltweiten Ausbruch gab. Aus dieser Zeit wissen wir von mehreren Frauen, die in der Schwangerschaft mit dem Virus infiziert wurden und deren Kinder keinerlei Schädigungen aufwiesen. Bei Schwangeren mit SARS kam es damals zu keiner Übertragung des Virus über die Nabelschnur auf das Kind, es gibt jedoch Daten zu einer erhöhten Rate an Frühgeburten, wenn sich eine Frau in der Schwangerschaft infiziert.", sagt Feichtinger.

Zu Covid-19 hat es vorwiegend aus China in den letzten Tagen zahlreiche Berichte zu gesund geborenen Kindern von mehr als 30 mütterlichen SARS-CoV-2 Infektion gegeben. Ausserdem hatten alle bisher bekannten Schwangeren COVID-19 Patientinnen vergleichbar milde Krankheitsverläufe wie andere nicht-schwangere junge COVID-19 Patientinnen.

Bisher nur wenige Schwangere am Coronavirus erkrankt

Auch wenn der Virus möglicherweise nicht auf das ungeborene Kind übertritt ist die Gesundheit der werdenden Mutter zentral.

"Sollte es demnächst eine etablierte Behandlung für Covid-19 geben, könnte dennoch die Behandlung erkrankter Patientinnen erschwert werden, da bestimmte Medikamente aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft nicht gegeben werden dürfen. Die bisherigen Daten zu Covid-19 in der Schwangerschaft geben vorsichtig Entwarnung, aufgrund der bisher niedrigen Zahl von erkrankten Schwangeren muss die Lage jedoch weiterhin genau beobachtet werden" gibt Feichtinger zu bedenken.

(Red)

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