Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich deutlich gestiegen

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ist in den vergangenen Woche deutlich gestiegen.
Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ist in den vergangenen Woche deutlich gestiegen. ©APA/AFP (Sujet)
In der vergangenen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (die bei der Beurteilung des epidemiologischen Geschehens eine zentrale Rolle spielt), in Österreich deutlich gestiegen. Am Freitag lag der Wert noch bei 94,8 - am Montag um 14 Uhr wies das Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) 109,9 aktuelle Fälle je 100.000 Einwohner aus.

Bezogen auf die einzelnen Bundesländer, lag Salzburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 177,9 - am Freitag hielt man noch bei 139,8 - deutlich vorn. Auf den Plätzen folgten Vorarlberg mit 160,8 (am Freitag: 124,8), Tirol mit 158,9 (am Freitag: 139,8) und Wien mit 146,3 (am Freitag: 134,5). Das ist insofern bemerkenswert, als die Länder Salzburg und Tirol ihre Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zuletzt drastisch verschärft hatten, während man sich in der Bundeshauptstadt zurückhaltender gab. Mit 23. Oktober tritt dann ein am Montag von der Bundesregierung verkündetes österreichweites Maßnahmenpaket in Kraft, das einen zweiten Lockdown und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern soll.

Sieben-Tage-Inzidenz im Westen Österreichs

Im Salzburger Tennengau ist das epidemiologische Geschehen als dramatisch zu bezeichnen. Im Bezirk Hallein mit der unter Quarantäne gestellten Gemeinde Kuchl hält man mittlerweile bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 513,5. Im Pongau liegt diese bei 225,9, im Flachgau bei 207,5.

In Tirol befinden sich inzwischen fünf von neun Bezirken deutlich oder knapp unter der 200er-Grenze. Die Landeshauptstadt Innsbruck verzeichnet aktuell eine Sieben-Tage-Inzidenz von 243,0, der Bezirk Schwaz im Unterland 230,1. Imst hat mit 191,5 den Bezirk Innsbruck Land (188,5) überholt. Auch in Landeck geht die Inzidenz mit 180,3 deutlich nach oben.

In Vorarlberg gibt es keinen Bezirk mehr, der eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 124,0 aufweist. Exakt diesen Wert verzeichnet Bludenz. An der Spitze steht Feldkirch mit 182,9, Bregenz und Dornbirn halten bei 1630,0 bzw. 160,6.

Coronavirus: Unterschiedlichste Werte im Land

In Oberösterreich dürfte es mit dem Bezirk Schärding einen zweiten Rot-Kandidaten bei der nächsten Ampelschaltung gehen, sollte dort die Entwicklung nicht in den Griff zu bekommen sein. Im Moment zeigt der nordwestliche Bezirk eine Sieben-Tage-Inzidenz von 226,8, die zuletzt auf Rot geschaltete Stadt Wels hält demgegenüber bei 204,1.

In der Steiermark mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 65,7 liegt gegenwärtig noch kein Bezirk über der 100-er-Marke. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist das Murtal auf (88,9). Spitzenreiter im stärker betroffenen Niederösterreich ist Bruck/Leitha (135,3), gefolgt von Waidhofen/Thaya (123,6) und St. Pölten Stadt (118,1). Im Burgenland liegen Neusiedl/See (156,2) und Oberwart (103,6) vorne.

Das einzige Bundesland, das bei der Sieben-Tage-Inzidenz noch unter der Grenze von 50 liegt - bei Überschreiten dieser Schwelle wird in Deutschland in den betroffenen Städten und Regionen automatisch die Sperrstunde in der Gastronomie auf 23.00 Uhr vorverlegt -, ist Kärnten. Die landesweite Inzidenz von 49,7 wird allerdings in der Stadt Klagenfurt mit 98,2 und St. Veit/Glan mit 91,7 deutlich überboten.

>> Mehr Nachrichten und Infos rund um das Coronavirus

(APA/Red.)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich deutlich gestiegen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen