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Coronavirus: "Schockwelle" durch Veranstaltungsabsagen

Der Veranstaltungsstopp durch das Coronavirus hat eine "Schockwelle" ausgelöst, so Gimpel von der IG Kultur Österreich.
Der Veranstaltungsstopp durch das Coronavirus hat eine "Schockwelle" ausgelöst, so Gimpel von der IG Kultur Österreich. ©APA (Sujet)
Die heute verlautbarten drastischen Maßnahmen auf das sich ausbreitende Coronavirus, zu denen auch die Absage von Indoor-Events mit mindestens 100 Personen gehört, bedeutet für Yvonne Gimpel, die Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich "eine Schockwelle, die sehr viele Fragen aufwirft". Sie "hoffe, dass man sie sich sehr gut überlegt hat", so Gimpel am Dienstag. Die Restriktivität habe die Veranstalter "aus dem Nichts getroffen".
Größere Events dürfen nicht stattfinden

Die IG Kultur ist ein bundesweiter Dachverband und die Interessenvertretung von mehr als 700 autonomen Kulturinitiativen in Österreich. Insgesamt schätzt Gimpel die Zahl der österreichweit im zeitgenössischen Kulturbereich arbeitenden Vereine und Initiativen auf über 2.000. Dass sich diese in den nächsten Wochen als Gewinner der Coronavirus-Krise erweisen könnten, da viele von ihnen über Veranstaltungsorte mit Kapazitäten von unter 100 Plätzen verfügten, sei "eine sehr optimistische Lesart der Dinge", meinte Gimpel. Die Realität sei, dass bereits sehr viele Anfragen eingingen, wie man mit der neuen Situation umgehen solle. Einerseits seien viele Förderungen an die Durchführung der Veranstaltungen gebunden, andererseits seien gerade die kleinen Initiativen in hohem Maß auf Eintrittsgelder angewiesen. "Da wird es wohl Entschädigungen geben müssen."

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(APA/Red.)

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