Coronavirus-Massentest bei der Polizei: Beteiligung von 20 Prozent am ersten Tag

Am erstmöglichen Tag der Coronavirus-Massentests für Österreichs Polizisten haben sich bereits 20 Prozent der Beamten testen lassen.
Am erstmöglichen Tag der Coronavirus-Massentests für Österreichs Polizisten haben sich bereits 20 Prozent der Beamten testen lassen. ©APA/LPD STEIERMARK
Am ersten Tag der Coronavirus-Massentests bei der Polizei wurden bereits rund 20 Prozent der Exekutivbeamten und Verwaltungsbediensteten getestet. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sprach von einer "großartigen Beteiligung am ersten Tag".

7.654 von insgesamt 39.154 Mitarbeitern des Innenministeriums schritten am Montag zum Test. Die Mitarbeiter haben im ersten Durchgang noch bis 10. Dezember die Möglichkeit, sich freiwillig auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen. Dazu wurden vom Innenministerium in Kooperation mit dem Roten Kreuz österreichweit mehr als 100 Teststraßen aufgestellt. In einem zweiten Schritt - das Ministerium spricht von einer "Doppelteststrategie" - besteht für die Mitarbeiter vom 14. bis 17. Dezember die Möglichkeit, einen zweiten Test zu absolvieren, um die Ergebnissicherheit zu steigern. Insgesamt wurden 86.000 Antigen-Tests angeschafft, die in zwei Tranchen (38.000, 48.000) an die Bedarfsträger verteilt werden. Ist ein Antigen-Schnelltest positiv, wird an Ort und Stelle umgehend ein PCR-Test durchgeführt.

Massentest: Nehammer erfreut über "großartige Beteiligung" der Polizei

"Dass sich bereits am ersten Tag circa 20 Prozent aller Bediensteten freiwillig testen ließen, freut mich wirklich sehr. Das zeigt, dass die Polizistinnen und Polizisten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen und stets für mehr Sicherheit sorgen", so der Ressortchef. Auch zeigte er sich vom Ablauf beeindruckt: "Das Organisationsteam im Innenministerium und in den Landespolizeidirektionen arbeitet herausragend mit dem Österreichischen Roten Kreuz zusammen, um die Organisation von mehr als 100 Teststraßen zu stemmen", sagte Nehammer, der sich bereits am Montag - wie auch Wiens Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl sowie dessen beiden Stellvertreter - testen ließ.

Bisher habe es bei den Tests nur eine geringe Zahl an positiven Ergebnissen gegeben. Eine endgültige Bilanz wird erst am Ende der Test-Phase bekannt gegeben, damit auch alle PCR-Ergebnisse eingepreist sind.

Bisher 1.500 Angehörige der NÖ Polizei untersucht

An den Covid-Testungen für Angehörige der Landespolizeidirektion Niederösterreich haben laut Pressesprecher Johann Baumschlager am Montag und bis Dienstagmittag etwa 1.500 Mitarbeiter teilgenommen. Drei seien vorerst positiv gewesen. Der Exekutive stehen im Bundesland elf Teststraßen zur Verfügung. Die Inanspruchnahme bezeichnete Baumschlager als "sehr gut".

Untersucht wird auch noch am Mittwoch und Donnerstag. Eine zweite Testreihe über ebenfalls vier Tage folgt dem Sprecher zufolge kommende Woche.

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(APA/Red.)

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