Coronavirus: Burgenland sperrt Zugang zu Seebädern

Das Betreten von Seebädern, Seehütten, Stegen und Hafenanlagen wurde verboten.
Das Betreten von Seebädern, Seehütten, Stegen und Hafenanlagen wurde verboten. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Das Burgenland hat als Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus das Betreten von Seebädern, Seehütten, Stegen und Hafenanlagen verboten.

Eine entsprechende Verordnung, die der Eindämmung des Coronavirus dienen soll, gilt bis einschließlich 13. April, teilte Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (SPÖ) mit.

Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 3.600 Euro.

Burgenland verbietet Betreten von Seebädern wegen Coronavirus

Die Hafen- und Slipanlagen dürfen auch zur Ein- und Auswasserung sowie zur Inbetriebnahme von Booten nicht betreten werden. Vom Verbot ausgenommen sind Fahrten der Blaulichtorganisationen, der versorgungskritischen Infrastruktur, der Gewässeraufsicht, der Berufsfischer und für "gewerbliche Arbeiten im Zusammenhang mit Nassbaggerungen und Schlammabsaugungen", teilte das Land mit.

"Das ist angesichts des nahenden Frühlings natürlich eine weitreichende Maßnahme. Aber wir wollen seitens des Landes alles Nötige tun, um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus im Burgenland und in ganz Österreich entgegenzutreten", betonte Eisenkopf. Das Verbot betrifft vor allem auch Personen aus Wien und Niederösterreich, die die Strandbäder am Neusiedler See häufig zur Erholung im Freien nutzen. Die Verordnung tritt heute, Freitag, in Kraft.

(APA/Red)

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