Coronavirus: Betretungsverbot in Traiskirchen endet

Neun von 611 Asylwerbern in Traiskirchen waren nachweislich an Covid-19 erkrankt.
Neun von 611 Asylwerbern in Traiskirchen waren nachweislich an Covid-19 erkrankt. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Ab 1. Mai dürfen sich die Bewohner im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen auch wieder außerhalb des Areals bewegen, zudem wird das Betretungsverbot aufgehoben.

Im Erstaufnahmezentrum (Betreuungsstelle Ost) in Traiskirchen endet mit 30. April das nach Bekanntwerden von Covid-19-Erkrankungen verhängte Betretungsverbot.

Ab Freitag dürften sich die Bewohner demnach auch wieder außerhalb des Areals bewegen, teilte die Bezirkshauptmannschaft Baden mit.

Neun Corona-Fälle in
Betreuungsstelle Ost gemeldet

Von den 611 zu versorgenden Asylwerbern waren einer Aussendung zufolge nachweislich neun an Covid-19 erkrankt. Zwei Patienten mussten auch im Krankenhaus behandelt werden. Eine Person mit Vorerkrankungen ist verstorben. Aktuell sei bei keinem der zu versorgenden Asylwerber ein Hinweis auf das Coronavirus gegeben.

Nach Bekanntwerden der ersten Covid-19-Erkrankung am 23. März und einer zweiten am folgenden Tag wurde mit Verordnung der Bezirkshauptmannschaft als Gesundheitsbehörde ein Betretungsverbot für das Erstaufnahmezentrum verhängt. Es war zunächst bis zum 13. April gültig und wurde dann bis 30. April verlängert.

(APA/Red)

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