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Coronavirus: Anschober zu Verordnungsfragen im Sport

Anschober gab Auskunft zu den Verordnungen im Sport.
Anschober gab Auskunft zu den Verordnungen im Sport. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Freitag hat sich Gesundheitsminister Anschober auch zu den Verordnungen im Sport ausführlich zu Wort gemeldet. Hier seine Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Freitag in einer rund 90-minütigen Pressekonferenz zu den neuen Verordnungen ausführlich Stellung genommen. Unter anderem erklärte er auch spezifische Fragen zum Sport bzw. der Kultur, warum etwa nicht auch Stadion- oder Hallen-Kapazitäten bei der Zuschauerbeschränkung eine Rolle spielen.

Fragen an Anschober zum Thema Sport

Warum gibt es, etwa im Fußball, an einem Tag diese Regelung und am nächsten Tag eine andere?

Anschober: "Das liegt in der Natur von Stichtagen. Das ist so. Wenn der Stichtag Samstag, 0.00 Uhr gewesen wäre, hätte es andere getroffen, dass es dann andere Rahmenbedingungen gibt als am Tag davor. Für mich ist entscheidend, dass die Maßnahmen funktionieren. Ich glaube, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren müssen. Und das Wesentliche ist, diese absolute Priorität bei der Begrenzung der Pandemie zu sehen und uns nicht vorrangig mit Nebenthemen beschäftigen. Für mich ist es nicht entscheidend, ob wir einen Tag früher oder später in die Umsetzung gehen, sondern, dass die Maßnahmen wirken."

Warum gehen wir nicht in die Prozentauslastung, was die Kapazitäten betrifft?

Anschober: "Da gibt es die Problematik, dass wir ein Grundsystem in Österreich haben, das auf Teilnehmerzahlen aufbaut - in allen Bereichen. Ich könnte es mir noch theoretisch vorstellen in einer Prozentrechnung in den Fußballstadien. Ganz schwierig wird es bei anderen Einrichtungen wie Theater, Oper. Es nicht immer die Kapazitätszahl das, was Ansteckungsrisiko betrifft. Manchmal bekomme ich in einer kleineren Halle mehr Leute. Das ist schwierig zu lösen. Wir haben uns generell dazu entschieden, dass wir die Teilnehmerzahl zum Standard machen. Das wird übrigens in den meisten anderen europäischen Ländern auch so praktiziert. In den meisten europäischen Staaten gibt es die Möglichkeit, zu einem Fußballspiel zu gehen, derzeit nicht. Unser Grundmotto ist: Man soll dort eingreifen, wo es Sinn macht, wo ich was erreichen kann an positiven Steuerungseffekten - und nicht mutwillig und justament das für manche letzte große Vergnügen auch noch zu schließen."

Warum sind Sportveranstaltungen überhaupt in dieser Größenordnung im Gegensatz zum internationalen Feld zulässig?

Anschober: "Das wurde sehr heiß diskutiert, auch intern intensiv überlegt - weil es ein Für und Wider hat. Das Wider ist, dass es eine Symbolik gibt - da gibt es Möglichkeiten für Veranstaltungen, die bis zu 1.500 Menschen inkludieren können. Das positive Argument, warum es kein Totalverbot gibt, ist die bisherige Erfahrung, dass wir so gut wie keine Cluster finden in dem Bereich. Das heißt, dass dort, wo wir eine gut strukturierte Veranstaltung haben mit zugewiesenen Sitzplätzen, die auch eingehalten werden. Ich muss ein Kompliment an die Bundesligavereine und an den Kulturbereich abgeben - das ist höchst professionell, was da gemacht wird. Da habe ich ein sehr, sehr gutes Gefühl. Deswegen ist rausgekommen, dass wir das nicht zerstören wollen, weil wir auch ein Minimum an normaler Lebenssituation aufrecht lassen wollen. Das bedeutet etwas, ob man noch ins Stadion gehen kann oder nicht. Und wenn sich die Betroffenen daran halten, dann sollte man das Fenster zumindest nicht ganz zumachen."

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(APA/Red)

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