Corona-"Spaziergang": Organisatorin zu Geldstrafe verurteilt

"Spaziergang"-Organisatorin zu Geldstrafe verurteilt.
"Spaziergang"-Organisatorin zu Geldstrafe verurteilt. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Organisatorin eines unangemeldeten Protestzugs gegen Coronavirus-Maßnahmen wurde zu einer Gelfstrafe verurteilt.

Die bekannte Verschwörungstheoretikerin Jennifer Klauninger muss wegen zahlreicher strafbarer Handlung bei einem "Spaziergang" im Herbst 2020 in Wiener Neustadt 1.820 Euro plus Verfahrenskosten bezahlen. Das hat das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich - rechtskräftig - bestätigt, berichtet der "Kurier" (Freitagsausgabe).

Corona-"Spaziergang" im Herbst 2020 in Wiener Neustadt

Dieser "Spaziergang" war eine der ersten Kundgebungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Klauninger zog mit 20 Gleichgesinnten in Schutzanzügen aus Plastik, die Gesichter mit Phantommasken verhüllt und unter lautem Gestammel aus einem Lautsprecher durch die Straßen. Diese Versammlung war nicht angemeldet und wurde auf Aufforderung der einschreitenden Polizei auch nicht aufgelöst.

Berufung gegen Geldstrafe

Gegen die Bestrafung durch die Landespolizeidirektion hat Klauninger Berufung eingelegt. Am Landesverwaltungsgericht wurde die Strafe bestätigt - nach zwei Tagen Verhandlung. Am letzten Tag blieb Klauninger fern, weil sie beim (von der Polizei geräumten) Protestcamp der Corona-Maßnahmengegner in Wien war.

(APA/Red)

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