Corona: Schutzmaßnahmen für Medien in Vorbereitung

Schutzmaßnahmen für Medienunternehmen befinden sich in Vorbereitung.
Schutzmaßnahmen für Medienunternehmen befinden sich in Vorbereitung. ©APA/GERALD MACKINGER (Symbolbild)
Maßnahmen unter anderem zum Schutz von Medienunternehmen werden vom BMI vorbereitet. Das geschieht angesichts zunehmender Drohungen und Übergriffn radikaler Corona-Maßnahmen-Gegner gegen immer mehr Berufsgruppen.

Für die kommenden Tage sind in einschlägigen Foren bereits Demonstrationen vor Redaktionen angekündigt worden. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekräftigte, dass mit Bedrohungen oder gar Attacken "eine rote Linie" überschritten werde.

Bedrohungslage für Journalisten Thema

In einer Videokonferenz gemeinsam mit dem Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, und mit dem Direktor des neuen Staatsschutzes (DSN), Omar Haijawi-Pirchner, will Karner am Donnerstag über die aktuelle Bedrohungslage für Journalistinnen und Journalisten informieren.

Drohungen von Corona-Maßnahmen-Gegnern

Im Vorfeld berichtete Karner in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA, dass immer mehr Berufsgruppen von Drohungen und Übergriffen radikaler Corona-Maßnahmen-Gegnern betroffen seien. Darunter fallen besonders auch Medien und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. "Die Versammlungsfreiheit ist in unserer Demokratie ein hohes Gut. Wenn dabei aber Journalistinnen und Journalisten, die ihre Arbeit machen, bedroht oder gar attackiert werden, ist eine rote Linie überschritten. Bei den Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen sehen sich Journalistinnen und Journalisten immer wieder Angriffen Radikaler ausgesetzt - Live-Schaltungen werden gestört, Reporterinnen sexuell belästigt, Journalisten beworfen. Die Polizei wird hier auch in Zukunft konsequent einschreiten", betonte der Innenminister.

(APA/Red)

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