Corona: Salzburg hatte größten Anteil an bedrohten Jobs

Salzburg: Laut einem OECD-Bericht waren über 30 Prozent der Arbeitsplätze bedroht.
Salzburg: Laut einem OECD-Bericht waren über 30 Prozent der Arbeitsplätze bedroht. ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)
Salzburg war hierzulande am stärksten mit den Konsequenzen der Corona-Pandemie konfrontiert. Das zeigt ein OECD-Bericht. Demnach waren 32 Prozent der Arbeitsplätze bedroht.
Minus bei Erwerbstätigen

Das Bundesland Salzburg ist in Österreich laut einem OECD-Bericht am stärksten von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie getroffen worden. 32 Prozent der Jobs seien in Gefahr gewesen, der höchste Wert unter den neun Bundesländern. Begründet wird das in dem Bericht zu Klein- und Mittelunternehmen (KMU) mit der regionalen Konzentration von Groß- und Einzelhandel sowie Hotellerie und Gastronomie, den am stärksten betroffenen Branchen.

OECD widmete sich Corona-Hilfsmaßnahmen

Die OECD hat die Corona-Hilfsmaßnahmen mit Blick auf KMU untersucht. Am wichtigsten neben der Corona-Kurzarbeit seien in Österreich die Steuerstundungen und Kreditgarantien sowie der Härtefallfonds gewesen. Parallel dazu seien mehrere strukturelle Förderprogramme wie etwa die 5 Mrd. Euro schwere Investitionsprämie auf den Weg gebracht worden.

OECD-Warnung vor Pleiten

Mittlerweile sieht die Industriestaaten-Organisation in mehreren OECD-Ländern klare Zeichen der Erholung. In Australien und Frankreich beispielsweise liegt die Unternehmensgründungsrate mittlerweile 20 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Die OECD warnt aber: Vielfach sei die Hilfe in Form von Krediten gekommen. Werden diese zu schnell zurückgefordert, könnte eine Insolvenzwelle die Folge sein.

(APA/Red)

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