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Corona-Rückerstattungen: AUA hat bereits 120 Mio. Euro ausbezahlt

Seit April wurden 120 Mio. Euro an AUA-Kunden ausbezahlt.
Seit April wurden 120 Mio. Euro an AUA-Kunden ausbezahlt. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Seit April wurden durch coronabedingte Rückerstattungen bisher 120 Mio. Euro an Kunden der Austrian Airlines (AUA) ausbezahlt. Anträge, die nach der Grounding-Phase gestellt wurden, sollen bis Ende September bearbeitet sein.

Die Austrian Airlines (AUA) hat alle Rückerstattungsforderungen von Kunden aus der Phase des Corona-Groundings - also von Mitte März bis Mitte Juni - abgewickelt, teilte die Fluglinie am Donnerstag mit.

Seit April wurden bisher 120 Mio. Euro an die Kunden ausbezahlt, bis auf wenige Sonderfälle sei damit alle Anträge abgearbeitet, die bis Ende Juni eingegangen seien.

Anträge nach Corona-Grounding bis Ende September bearbeitet

Anträge, die im Juli und August, also nach der Grounding-Phase, gestellt wurden, sollen bis Ende September zur Gänze bearbeitet sein. Sobald die Rückerstattung bearbeitet sei, würden die Passagiere von der AUA schriftlich informiert.

Die Auszahlung könne dann noch ein paar Tage dauern und erfolge auf das Zahlungsmittel, mit dem der Flug gebucht wurde, hießt es in der Aussendung.

Fluglinie entschuldigt sich bei Kunden für extrem lange Wartezeit

Wer seinen Flug bei einem Reisebüro oder einer Reiseplattform gebucht hat, solle sich direkt mit dem jeweiligen Vermittler in Verbindung setzen, da diese selbst die Möglichkeit hätten, die Rückerstattung zu beantragen. Weiters rief die Airline Kunden mit bereits eingereichtem Antrag auf, nicht zusätzlich beim Kundenservice anzurufen, um die Leitungen für solche Kunden, die in naher Zukunft eine Reise antreten, freizuhalten.

"Wir wissen, dass die Situation der vergangenen Wochen und Monate für unsere Fluggäste nicht zufriedenstellend war und möchten uns nochmals für die extrem lange Wartezeit entschuldigen", sagte AUA-CCO Andreas Otto am Donnerstag laut Aussendung. Bei neu eingereichten Rückerstattungsanträgen werde sich die Wartezeit nun deutlich reduzieren, versprach Otto.

(APA/Red)

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