Corona-Regeln: Großeltern dürfen mehrere Enkel beaufsichtigen

Sonstige Treffen mit Oma und Opa (und anderen Verwandten) nur unter Bedingungen.
Sonstige Treffen mit Oma und Opa (und anderen Verwandten) nur unter Bedingungen. ©pixabay.com (Symbolbild)
Großeltern dürfen auch während des "harten Lockdowns" mehrere minderjährige Enkel beaufsichtigen - und zwar auch Oma und Opa gemeinsam. Das stellte das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag auf APA-Anfrage klar.
Erlaubte Kontakte enger definiert

Treffen mit den Großeltern sind abgesehen davon aber nur unter gewissen Bedingungen erlaubt, keinesfalls zulässig sind Familienfeiern.

Nur "Einzelpersonen" sprfen mehrere Personen eines anderen Haushaltes gleichzeitig treffen

Grundsätzlich gilt, dass nur "Einzelpersonen" eines Haushaltes mehrere Personen eines anderen Haushaltes gleichzeitig treffen dürfen. Das gilt für Treffen mit "engsten Angehörigen" (Kinder, Eltern und Geschwister) ebenso wie für Kontakte mit "wichtigen Bezugspersonen", zu denen auch die Großeltern oder andere Verwandte zählen (hier gilt die zusätzliche Bedingung, dass mit diesen Bezugspersonen auch schon bisher in der Regel mehrmals wöchentlich "physischer" Kontakt bestanden haben muss).

Großeltern dürfen mehrere Enkel beaufsichtigen

Die Aufsichtspflicht über minderjährige Kinder (etwa von Großeltern über mehrere Enkel) ist von diesen Bestimmungen aber ausgenommen. So können z.B. auch mehrere Kinder von beiden Großeltern gemeinsam beaufsichtigt werden, gleiches gilt, wenn man die Kinder in die Obhut des Nachbarn gibt, sofern man selbst verhindert ist.

Familienfeiern weiterhin nicht erlaubt

Grundsätzlich nicht gestattet ist es hingegen, dass beide Großeltern gleichzeitig mit ihren Kindern und Enkeln zusammentreffen. Aber auch hier gibt es laut Gesundheitsministerium eine Ausnahme: Im Fall dessen, dass die Eltern die Aufsichtspflicht über ihre Kinder ausüben müssen (etwa im Fall eines alleinerziehenden Vaters, der sein Kind ja nicht unbeaufsichtigt lassen kann), können auch Kinder, Eltern der Kinder und Großeltern der Kinder zusammentreffen. "Aus epidemiologischer Sicht empfehlen sich solche Treffen allerdings nicht", hieß es aus dem Ressort zur APA.

Verboten sind jedenfalls all jene Zusammenkünfte, die einer Familienfeier entsprechen. Grund ist die große Ansteckungsgefahr bei derartigen Zusammenkünften.

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(APA/Red)

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