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Corona-Krise: Händler wegen Urlaubsgeld besorgt

Die Urlaubsgelder stehen zur Verrechnung an.
Die Urlaubsgelder stehen zur Verrechnung an. ©pixabay.com (Sujet)
Ein Viertel der Handelsbetriebe ist wegen der Corona-Krise von Zahlungsunfähigkeit bedroht, viele habe bereits Jobs streichen müssen. Bis Monatsende spitzt sich das Problem weiter zu.

Das monatliche Konsumbarometer des Handelsverbands ist im April weiterhin im Keller gewesen. Lediglich zu Beginn der Coronakrise sei die Stimmung der heimischen Verbraucher noch schlechter gewesen.

Die Händler sind besorgt und fordern erneut ein Konjunkturpaket. Momentan sei die Situation besonders prekär, weil die doppelten Gehälter (Urlaubsgeld) zur Verrechnung anstehen.

Viertel der Betriebe von Zahlungsunfähigkeit bedroht

Es müssten daher alle genehmigten Gelder für Kurzarbeitsanträge, zumindest der Monate März und April, tatsächlich überwiesen werden, so die Interessensvereinigung am Dienstag. Auch der Auszahlung des Fixkostenzuschusses komme großes Gewicht zu.

Ein Viertel der Handelsbetriebe sei akut von Zahlungsunfähigkeit bedroht, jeder fünfte habe bereits Jobs streichen müssen. "Das Problem spitzt sich nun bis Monatsende eklatant zu." Die Regierung müsse konjunkturelle Anreize setzen und ein Klima der Zuversicht schaffen. "Erst wenn die Menschen Sicherheit ob ihrer Arbeitsplätze und Planbarkeit haben, gehen sie wieder gerne shoppen", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

(APA/Red)

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