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Corona-Krise bei der AUA: Hoffnung auf Sommer 2021

Bis zum Sommer rechne man damit, dass sich die Krise abschwächt.
Bis zum Sommer rechne man damit, dass sich die Krise abschwächt. ©APA/ROLAND SCHLAGER
AUA-Chef Alexis von Hoensbroech geht zwar weiter davon aus, die Staatsgelder zurückzuzahlen, im Interview spricht er aber auch grundsätzlich übers Thema Insolvenz.

Die Luftfahrt leidet besonders unter der Coronakrise. Die AUA und ihre Mutter Lufthansa wurden - wie so gut wie alle Airlines - staatlich gerettet.

AUA-Chef Alexis von Hoensbroech geht zwar weiter "fest davon aus", die Staatsgelder (300 Mio. Euro Kredit, 300 Mio. Euro Garantien für Bankkredite) zurückzuzahlen. Er spricht gegenüber dem "Kurier" (Samstagsausgabe) aber auch grundsätzlich übers Thema Insolvenz und davon, dass man heuer gelernt habe, nichts auszuschließen.

AUA-Chef geht von Fortbestand aus, will aber nichts mehr ausschließen

"Wir haben ja damals einen Businessplan erstellt, der der wohl bestgeprüfte der Republik ist", so der AUA-Manager. "Auch wenn es anders läuft, als wir uns vorgenommen haben, weil die zweite Welle in dieser Dimension nicht erwartet war, sind wir im Korridor, den wir uns vorgenommen haben." Bis zum Sommer rechne man damit, dass sich die Krise abschwächt.

"Als Unternehmen geht man zunächst immer von einem Fortbestand aus. Aber es gibt immer einen Plan B. Wenn man sieht, dass dieser nicht gesichert ist, gibt es vom Gesetzgeber vorgesehene Wege, die alle im insolvenzrechtlichen Kontext stehen", sagt Hoensbroech der Zeitung. "Das sind Wege die wir nur notfalls gehen müssen, wenn wir dazu gezwungen wären, aber sicher nicht wollen. Ich glaube, wir haben in diesem Jahr gelernt, dass es klug ist, grundsätzlich nichts auszuschließen, weil manchmal sehr unwahrscheinliche Dinge eintreten können."

Überlegungen der Lufthansa, ihre Tochter AUA zu verkaufen, gebe es nicht - auch wenn die AUA "nicht zu den Rendite-Perlen des Konzerns" gehöre.

(APA/Red)

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