Corona: Indoor-Maskenpflicht bei Wiener Popfest

Ein Blick in die Vergangenheit des Popfest Wien.
Ein Blick in die Vergangenheit des Popfest Wien. ©APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)
Der Anpfiff für das Popfest Wien erfolgt am morgigen Donnerstag in der Arena. Den Großteil der Konzerte gibt es auf einer Open-Air-Bühne.
Das bringt das Popfest Wien

Doch auch die kleine Halle wird bespielt. Dort gilt nun jedenfalls Maskenpflicht, wie ein Sprecher der APA bestätigte. Zwar sieht die Verordnung des Bundes vor, dass ab morgen auf den Schutz weitgehend verzichtet werden darf, Wien geht jedoch einen strengeren Weg.

Ludwig über Corona-Maskenpflicht in Wien

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat gestern, Dienstag, verkündet, dass die Maske im gesamten Einzelhandel und auch bei Indoor-Kulturveranstaltungen in Wien sehr wohl noch zu tragen ist. Damit müssen auch Popfestbesucher Mund und Nase bedecken, wenn sie in die Halle kommen. Im Freien ist dies nicht nötig, wurde betont. Kontrolliert wird die Einhaltung durch das Security-Team der Arena.

Für das Popfest wurden umfangreiche Corona-Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Auch der Wechsel vom frei zugänglichen Karlsplatz - der meist durch eine Reihe von kleineren Auftrittsorten ergänzt wurde - gehört zum Konzept. Denn der Eintritt in die Arena kann lückenlos kontrolliert werden. Lediglich am Sonntag wird in der Karlskirche und einem kleineren Open-Air-Bereich am Karlsplatz musiziert.

Maximalauslastung in Arena bei Popfest Wien

In der Arena werden mehrere Schleusen eingerichtet. Ist die erlaubte Maximalkapazität von 3.000 Personen erreicht, ist kein Zutritt mehr möglich. Die Konzerte können wie üblich bei freiem Eintritt besucht werden. Der Einlass erfolgt nach dem Motto "First come, first serve". Nötig ist ein 3-G-Nachweis, beim Eintritt wird auch eine Registrierung durchgeführt.

Insgesamt sind an die 40 heimische Acts bis Sonntag angekündigt. Für das Line-up zeichnen das kuratierende Duo Esra Özmen (EsRap) und Herwig Zamernik (Fuzzman) verantwortlich. Zum einen wird dabei die Rapszene im Mittelpunkt stehen - mit Eli Preiss, Slav, T-Ser oder Localhero Yugo, der sich inzwischen nicht mehr Jugo Ürdens nennt. In Sachen Pop gehören Attwenger, Mavi Phoenix, Buntspecht, Elektro Guzzi, Pauls Jets oder Alicia Edelweiss zu den bekannteste Proponenten.

(APA/Red)

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