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Corona in der Gastro: 11.410 Abstriche in 600 Wiener Betrieben

Testung "Motto am Fluss": Astrid Kahl-Schaban, Geschäftsleiterin im Motto am Fluss. geht mit gutem Beispiel voran
Testung "Motto am Fluss": Astrid Kahl-Schaban, Geschäftsleiterin im Motto am Fluss. geht mit gutem Beispiel voran ©Sichere Gastfreundschaft
Genau vor einem Monat, am 1. September, fiel der Startschuss für die Gratis-Corona-Testungen in der Gastronomie. Die Bilanz: Bis dato wurden in 600 Wiener Gastro Betrieben 11.410 PCR-Tests durchgeführt.

833 Wiener Gastro-Betriebe haben sich bis zum heutigen Tag für das Gratis-Testprogramm angemeldet. Mit dabei sind unter anderem 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom „Motto am Fluss“ am Donaukanal, die sich jede Woche testen lassen.

"Flächendeckende Testungen, so wie konkret jetzt die wöchentlichen Corona-Tests in der Gastronomie, sind enorm wichtig, um einerseits die Fallzahlen niedrig zu halten und andererseits unseren Gästen einen möglichst sorgenfreien Restaurantbesuch zu ermöglichen. Uns liegt die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und unserer Mitarbeiter gleichermaßen am Herzen“, sagt Motto-am-Fluss-Chef Bernd Schlacher. Das „Motto am Fluss“ ist eines von 833 Wiener Gastro-Betrieben, die am vom Tourismusministerium initiierten Gratistestprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. An zwei Tagen in der Woche können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf freiwilliger Basis testen lassen. Ein Teil des Restaurants wird zu einer mobilen Testungs-Station umfunktioniert.

Ergebnis per SMS nach 24 Stunden

Das Ergebnis wird per SMS übermittelt – meist innerhalb von 24 Stunden, maximal nach 48 Stunden. Ein positiver Fall war im „Motto am Fluss“ bis dato nicht dabei. Die Testungen sind nur eine von vielen Sicherheitsmaßnahmen im „Motto am Fluss“: Die Mitarbeiter tragen seit Juni freiwillig die Masken, es gibt abwaschbare Speisekarten und die Sitzplätze wurden um 20 Prozent reduziert. „Es ist schwierig, für die Herbst- und Wintersaison eine Prognose zu treffen. Wir rechnen mit 30 bis 50 Prozent weniger Auslastung. Das hängt auch von den Entwicklungen der Fallzahlen ab und, ob die Menschen das Haus verlassen wollen. Es ist aber wirklich schwer, es vorauszusagen“, so Astrid Kahl-Schaban. Nachsatz: „Wir hoffen jedoch, dass in Wien die Sperrstunde nicht auf 22 Uhr vorverlegt wird.“ Ein Trend ist jedoch erkennbar: „Wir haben viel mehr Reservierungen um 18 und 19 Uhr.“

Die Kosten für das Gratis-Testprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ werden vom Bund mit 85 Euro pro Test gefördert. Die Verrechnung erfolgt direkt zwischen den Laboren und dem Bund. Für die Betriebe bzw. die Beschäftigten fallen keine Kosten und kein organisatorischer Aufwand an. Der Bund hat für das Gratistestprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ 150 Millionen Euro budgetiert.

(red)

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