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Corona-Experte Allerberger: Virus wohl nicht auszurotten

Experte Allerberger mit mahnendem Zeigefinger.
Experte Allerberger mit mahnendem Zeigefinger. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Laut Ages-Experte Franz Allerberger wird uns das Coronavirus noch lange begleiten und womöglich gar nicht auszurotten ist. Der Mediziner glaubt, "dass uns im Herbst etwas blühen wird".
Corona-Infektionen in Schlachthöfen

"Ich glaube, wir können uns davon verabschieden, dass das Virus auszurotten ist." Das sagte Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der Agentur für Ernährungssicherheit (Ages), am Montag im ORF-Ö1-Mittagsjournal, zur Entwicklung der Lage in der Corona-Pandemie in Österreich. Er glaube, "dass uns im Herbst etwas blühen wird", das genauso häufig wie Grippe und andere Winterinfekte sei.

Rückkehrer aus dem Westbalkan brachten Virus nach Oberösterreich

Allerberger wies darauf hin, dass der Virus-Cluster in Oberösterreich vermutlich von Reise-Heimkehrern aus Staaten des Westbalkans eingebracht worden sei. Er wies auch auf "winterähnliche" Betriebsverhältnisse in Fleischverarbeitungsunternehmen hin. So dürfen die Temperaturen in Fleischzerlegungsbetrieben nicht mehr als zwölf Grad betragen.

Allerberger wies darauf hin, dass beschlossen wurde, auch Lagerarbeiter in Lebensmittelbetrieben, in denen nur Tiefkühlware verschoben wird, beprobt wird. Er würde eine Schließung eines Betriebes mit einem positiv getesteten Mitarbeiter unter 200 für überschießend halten und das "würde sicher Kollateralschäden verursachen".

40 Betriebe für Screenings ausgewählt

Ulrich Herzog, stellvertretender Sektionsleiter für Verbrauchergesundheit und Veterinärwesen im Gesundheitsministerium, sagte, für die Fleischverarbeitungsbetriebe und Schlachthöfe seien zunächst 40 Betriebe für die Screenings ausgewählt worden. Man müsse sehen, dass in gekühlten Räumen das Infektionsrisiko wegen der Reizung der Atemwege ein besonderes sei und wegen der Fließbandarbeit. Die Screenings sollen zudem Erntehelfer, die Logistikbranche und die Bauwirtschaft umfassen.

(APA/red)

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