Corona-Ampel: Österreich seit sechs Wochen auf rot geschaltet

Coronavirus: 14-Tage-Trend der Fallzahlen in allen Bundesländern rückläufig.
Coronavirus: 14-Tage-Trend der Fallzahlen in allen Bundesländern rückläufig. ©APA/BARBARA GINDL
Am Freitag hat die Corona-Kommission ihre Infikatoren zur Risikosinstufung für die derzeit gelfente Ampel-Schaltung in Österreich veröffentlicht.
Corona-Ampel steht weiter auf rot

Daraus geht hervor, dass der 14-Tage-Trend der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter in allen Bundesländern rückläufig ist, aber schwächer als in der vergangenen Woche. Den stärksten Rückgang verzeichnete Tirol mit minus 30 Prozent, der Österreichschnitt liegt bei minus 19 Prozent.

In einzelnen Bezirken enorme Steigerungen bei Neuinfektionen

In einzelnen Bezirken wurden aber enorme Steigerungen verzeichnet. So gab es etwa im Kärntner Bezirk Hermagor ein Plus von 30 Prozent, in Deutschlandsberg in der Steiermark ein Plus von 27 Prozent, in Horn in Niederösterreich ein Plus von 22 Prozent und im oberösterreichischem Gmunden eines von 17 Prozent. Bei der risikoadjustierten Sieben-Tages-Inzidenz hat Kärnten den höchsten Wert mit 442,7 und Wien mit 154 den niedrigsten. Bei der Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Österreich gesamt bei 209,8. Den höchsten Wert hat das Bundesland Salzburg mit 325,9.

Wien liegt bei Coronatests vorne

Bei den durchgeführten Tests lag zuletzt die Bundeshauptstadt Wien mit 2.890 je 100.000 Einwohner deutlich vorne, den geringsten Wert gab es weiterhin in Oberösterreich, hier wurden 950 Tests pro 100.000 Einwohner durchgeführt. Der Österreichschnitt lag bei 1.941 Abstrichen pro 100.000 Einwohner, davon fielen 10,8 positiv aus. Die geringste Positivitätsrate gab es bei den jüngsten Wochenschnittzahlen in Wien mit 5,3, die höchste mit 28,2 in Oberösterreich.

Von 7. bis 13. Dezember 21 Prozent der Fälle asymptomatisch

In der Kalenderwoche 50 (7. bis 13. Dezember) waren 21 Prozent der Fälle asymptomatisch. Die meisten Infizierten waren mit 41 Prozent im Alter von 40 bis 64 Jahren. 28 Prozent betrafen die Altersklasse 20 bis 39 Jahre. 21 Prozent der positiv getesteten Personen waren älter als 65 Jahre und zehn Prozent jünger als 19 Jahre, geht aus den Indikatoren zur Risikoeinstufung für die derzeit geltende Ampel-Schaltung der Ampel-Kommission hervor.

(APA/Red)

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