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Corona-Ampel: 21 Bezirke sind nun rot

Corona-Ampel: 21 Bezirke bzw. Regionen wurden auf Rot umgestellt.
Corona-Ampel: 21 Bezirke bzw. Regionen wurden auf Rot umgestellt. ©APA
Am Donnerstagabend wurden nach der Sitzung der Kommission insgesamt 21 Bezirke bzw. Regionen auf der Corona-Ampel auf Rot gestellt.
Bis zu 25 Bezirke vor Rot-Schaltung

Demnach sind ab Freitag, 21 Bezirke bzw. Regionen in sieben Bundesländern auf Rot gestellt. Wien blieb demnach Orange, neben der Bundeshauptstadt gibt es nur in Kärnten noch keine roten Flecken, wie die APA am Donnerstagabend aus Kreisen der Ampel-Kommission erfuhr.

Corona-Ampel: Diese Bezirke wurden auf Rot gestellt

Rot wurden demnach Neusiedl am See im Burgenland, in Niederösterreich St. Pölten Stadt, Amstetten (direkt von Gelb auf Rot gestellt), Bruck an der Leitha, Mödling und Tulln, in Oberösterreich Gmunden, Grieskirchen, Ried im Innkreis, Rohrbach, Schärding und Vöcklabruck, in Salzburg Salzburg Umgebung, St. Johann im Pongau und Zell am See, in der Steiermark Leoben und Voitsberg, in Tirol Imst, Landeck sowie Schwaz und in Vorarlberg die Region Rheintal/Walgau. Gegenüber der Vorwoche unverändert rot blieben die Bezirke Wels Stadt in Oberösterreich, Hallein in Salzburg sowie Innsbruck Stadt und Innsbruck Land in Tirol.

Gegenüber der Vorwoche unverändert rot blieben die Bezirke Wels Stadt in Oberösterreich, Hallein in Salzburg sowie Innsbruck Stadt und Innsbruck Land in Tirol.

Gelbschaltungen in Österreich im Detail

In weiteren 23 Bezirken ist die Risikoeinschätzung nunmehr hoch, die Ampel wurde daher neu auf Orange geschaltet. Dabei ging die Ampel für Lilienfeld (NÖ), Eferding (OÖ) und Südoststeiermark gleich von Grün auf Orange. Von Gelb auf Orange hochgestuft wurden Oberpullendorf im Burgenland, Klagenfurt Stadt in Kärnten, Melk und Neunkirchen in Niederösterreich, Braunau am Inn, Freistadt, Steyr Land und Urfahr Umgebung in Oberösterreich, Salzburg Stadt sowie Tamsweg im Bundesland Salzburg, Graz Stadt, Deutschlandsberg, Graz Umgebung, Leibnitz, Liezen, Weiz, Murtal und Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark sowie die Regionen Bregenzerwald/Kleinwalsertal und Montafon/Brandnertal in Vorarlberg. Gelb statt bisher Grün wurden Spittal an der Drau und Wolfsberg in Kärnten, Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich sowie Lienz und Reutte in Tirol.

Die Vorarlberger Landesregierung kommentierte die Entscheidung der Ampel-Kommission so: "Diese Entwicklung war aufgrund des Anstiegs an Neuinfektionen zu erwarten", so Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (beide ÖVP). Das Land habe eine Maßnahmen-Verschärfung bereits vorbereitet, die neue Verordnung trete am Samstag in Kraft.

Kritik von St. Pöltens Bürgermeister

Kritik kam hingegen von St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ): Er teilte auf APA-Anfrage mit, die Rotschaltung der niederösterreichischen Landeshauptstadt auf der Corona-Ampel "aufgrund der aktuellen, sinkenden Indikatoren bei uns" nicht zu verstehen. Er halte nichts von Panikmache, die Entscheidung mit wieder neuer Berechnungsmethode sei aber "nicht nachvollziehbar". Mehr Besonnenheit und Klarheit wäre angebracht. "Wir werden aber natürlich alles daran setzen, auch weiterhin die Zahlen zu senken", betonte Stadler.

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(APA/Red)

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