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Collegium Vocale wurde aufgelöst

Collegium Vocale wurde aufgelöst
Collegium Vocale wurde aufgelöst ©Veronika Hofer
Nach 31 Jahren verabschiedet sich der Lustenauer Chor, bekannt und geschätzt für ausgefallene und anspruchsvolle Musik, aus der Vorarlberger Musikszene.
Collegium Vocale wurde aufgelöst

Lustenau Anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung und der Auflösung des Chors, nannte Obfrau Edith Bösch die Ursachen für die Entwicklung: „Schweren Herzens haben wir akzeptieren müssen, dass leider zu wenig junge Sängerinnen und Sänger unsere Passion für eher ausgefallene alte Musik teilen und sich keine junge Nachfolge für die Vereinsarbeit und die zeitaufwendige Konzertorganisation fand. Was bleibt, ist die schöne Erinnerung. Wir sind allen, die uns über so viele Jahre begleitet, ermuntert und gefördert haben, sehr dankbar.“

Dankbarer Rückblick

Karl Matheisl, Chorgründer und Dirigent über 22 Jahre, blickte auf erfolgreiche Konzerte und mutige Projekte zurück und auf eine Zeit, die ihm in dankbarer Erinnerung bleibt. In der Auflösung des Collegiums spiegle sich eine Tendenz wider, die ganz allgemein für Chorgemeinschaften zu beobachten sei. Julia Rüf, die dem Chor bis 2018 als künstlerische Leiterin neue Impulse gab, bedankte sich für die schöne Zeit mit den Sängerinnen und Sängern und erinnerte ihrerseits an unvergessliche Momente. Ein besonderes Lob erhielt der Chor von Bürgermeister Kurt Fischer, der die Konzerte des Collegium immer besonders geschätzt hat und sie – wie viele andere auch – vermissen wird. Der Beitrag des Collegium Vocale zum Lustenauer Kulturleben war anspruchsvoll und hat das Publikum oftmals in neue Musikwelten entführt. Vizebürgermeister und Kulturamtsleiter Daniel Steinhofer erinnerte an die vielen musikalischen Höhepunkte der letzten Jahre und bedankte sich für den Einsatz der Sängerinnen und Sänger.

Abschiedsgeschenk an die Pfarre St. Peter & Paul

Einer der Höhepunkte war 2014 das Konzert „Salve Regina“, in dem geistliche Werke der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten, Arvo Pärt und Petr Eben, aufgeführt wurden. Um die ungewöhnlichen Vertonungen alter Marientexte für das Publikum anschaulich zu vermitteln, malte der Künstler Harald Gfader während des Konzerts in der Apsis der Kirche St. Peter und Paul das Marienbild „Salve Regina“. Dieses 2,20 x 2m große Bild wurde anlässlich der Auflösung des Chors der Pfarre St. Peter und Paul als Schenkung übergeben. Pfarrer Josef Drexel, der das Collegium bei vielen Konzerten in seiner Kirche willkommen hieß, bedankte sich mit einem passenden Text für das an Ort und Stelle vom Künstler signierte Werk, das im Theresienheim einen angemessenen Platz finden wird. Das Collegium Vocale hinterlässt viele schöne Erinnerungen. Verschiedene Konzertmitschnitte sind noch auf CD verfügbar.

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