Cobra stürmte in Wien die Maschine von ukrainischem Premier Jazenjuk

Maschine von Jazenjuk von Cobra gestürmt
Maschine von Jazenjuk von Cobra gestürmt ©AP/APA (Sujet)
Die Sondereinheit Cobra hat am Flughafen Wien Schwechat eine AUA-Maschine aus Brüssel gestürmt. Im Flugzeug befand sich der ukrainische Übergangspremier Arseni Jazenjuk.
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Wie der Kurier, Krone und der ORF.AT berichteten, hat die Spezialeinheit Cobra am Donnerstag wegen eines falschen Terroralarms eine AUA-Maschine aus Brüssel gestoppt. An Bord war dabei auch der Übergangspremier Arseni Jazenjuk.

Maschine von Jazenjuk in Wien gestürmt

Grund für diese Aktion war laut den Medienberichten, dass beim Start der Maschine in Brüssel bei den Behörden ein anonymer Hinweis eingegangen sei, dass sich Jazenjuk in Gefahr befinde.  Als Drahtzieher des falschen Alarms werden russische Geheimdienstkreise vermutet, schrieb der “Kurier”. Nachdem die Maschine in Wien von der Cobra gestürmt wurde, stellte sich dieser Hinweis als Fehlalarm heraus.

Austro Control-Sprecher Markus Pohanka erklärte dem “Kurier”, dass während des Fluges von Brüssel nach Österreich bei der deutschen Flugsicherung eine Terrorwarnung eingegangen sei. Die deutschen Kollegen verständigten die österreichischen Kollegen am Zielflughafen Wien. Bei der Austro Control wurde das für diesen Fall vorgesehene Standardprogramm gefahren.

Cobra stürmte Flugzeug

Das Flugzeug wurde nicht an ein Gate, sondern auf einen abgelegenen Teil des Flugfeldes beordert, wo schon die auf Flugzeugentführungen spezialisierte Sondereinheit Cobra wartete. Die Polizisten umstellten den Flieger und brachten die Passagiere ins Freie. Alle Passagiere wurden vernommen. Kein Fluggast hatte aber irgendetwas von einem “Terroristen bemerkt”. Die 122 Passagiere konnten das Flugzeug problemlos verlassen und der ukrainischer Übergangspremier Arseni Jazenjuk setzte seine Reise nach Kiew fort.

Jazenjuk hatte am Donnerstag am EU-Krisengipfel in Brüssel teilgenommen und wollte dann via Wien zurück in die Ukraine reisen.

Alles zur aktuellen Krise auf der Krim gibt es hier.

(Quelle: Kurier, Krone, ORF.AT, APA)

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