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Christian Klien im 24 Stunden-Fieber

Erstmals seit 642 Tagen bestreitet der Hohenemser beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans wieder ein Autorennen.

Die Feier nach dem BMW-Sauber-Doppelsieg in Montreal war für Test- und Ersatzfahrer Klien nur kurz. Schon am Mittwoch kommt der Peugeot-Werksfahrer in Le Mans zum Einsatz – ab 19 Uhr steht das erste Qualifikationstraining auf dem Programm. Von 22 bis 24 Uhr findet der zweite Quali-Run statt. Am Donnerstag folgen dann erneut ein Training bei Tag bzw. eines in der Nacht. Am Freitag ist Ruhetag, am Samstag (15 Uhr) wird der 24- Stunden-Klassiker gestartet.

Lang ist es her

Für Christian Klien bedeutet der Le Mans-Einsatz das erste Autorennen nach beinahe zwei Jahren, exakt nach 642 Tagen, nachdem er in Monza im September 2006 in einer Nacht- und-Nebel-Aktion von Red-Bull-Konsulent Dr. Helmut Marko aus dem RB-Racing Team ausgebootet wurde. Kleine Ironie am Rande: Dr. Helmut Marko war Le Mans-Sieger 1971. Der Österreicher schaffte damals mit seinem Partner Gijs van Lennep (Ned) in einem Porsche 917 mit zurückgelegten 5335 Kilometern einen neuen Distanzrekord. Der noch heute Gültigkeit hat, da heute die Strecke durch mehrere Bremsschikanen etwas gezähmt wurde.

Parallelen zu Rudi Lins

Klien ist nach Rudi Lins (Dritter 1970) erst der zweite Vorarlberger, der beim Langstreckenklassiker mitfährt. Die Parallelen sind interessant: Wie damals Lins ist auch Klien heute 25-jährig und sowohl der Lins-Porsche, als auch Kliens Peugeot trugen bzw. tragen die Bezeichnung 908. Peugeot setzt drei Dieselrenner der LMP 1-Klasse mit den Startnummern sieben, acht und neun ein. Im “Neuner” wird sich Klien mit den Ex-F-1-Piloten Ricardo Zonta und Frank Montagny abwechseln. Bei Tageslicht wird im 1,5-Stunden-, in der Nacht im 2-Stunden-Rhythmus gefahren. Bei den Tests im Vorfeld in Le Castellet und in Magny Cours spulte Christian 5000 Kilometer mit dem Peugeot-Boliden runter, das sind 16 GP-Distanzen. Die Umstellung vom BMW-Sauber-Formel-1 auf den Peugeot-Prototypen fiel nicht allzu schwer. Klien: “Von der PS-Zahl her hat der Peugeot nur 80 weniger, die Fahrwerke ähneln sich sehr, nur beim Motorensound gibt es einen gravierenden Unterschied. Während die F-1-Triebwerke brüllen, man die Geräusche durch den Helm hört, ertönt beim Peugeot-Dieselaggregat nur ein dezentes Zischen.” Der Partikelfilter killt den Sound. “Ab 130 km/h höre ich den Motor nicht mehr, fehlt das akustische Feedback. Ab dann muss ich mehr auf die Armaturen schauen, um zu sehen, wo die Drehzahl gerade liegt, aber daran gewöhnt man sich.”

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