China-Leihräder landen in Wien auf dem Mistplatz

Die Leihräder in Wien wurden oft mutwillig zerstört und nicht sachgemäß abgestellt.
Die Leihräder in Wien wurden oft mutwillig zerstört und nicht sachgemäß abgestellt. ©APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE
Endgültige Ruhe für oBike und ofo in Wien: Rund 1.000 chinesische Leihfahrräder gingen vor kurzem in den Besitz der MA48 über und werden nun weiterverwertet.
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Die chinesischen Unternehmen wurden informiert, haben sich jedoch nicht mehr gemeldet, sagt MA48-Sprecherin Ulrike Volk. Nach der entsprechenden Wartezeit gingen die Räder nun in den Besitz der MA48 über. Auf der Simmeringer Haide werden sie für den Verkauf oder den Schrottplatz sortiert.

Räder aus Donaukanal gefischt

Die Sortierung ist allerdings nicht so einfach. Während manche Räder wie jenes aus dem Donaukanal klar auf den Schrottplatz wandern, könnte man bei anderen Rädern manche Teile noch verwenden. Mit Betonung auf könnte, denn die Demontage gestaltet sich mit herkömmlichen Werkzeug schwierig, anscheinend benutzten die Hersteller eigens angefertigte Schrauben und Muttern.

oBikes verkauft oder versteigert

Bis zum Frühjahr werden die Räder in Wien sortiert, dann soll sich entscheiden ob die Räder verkauft oder versteigert werden. So werden die alten Leihfahrräder doch noch weiterverwendet.

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