Chepkirui lief bei Wien-Marathon trotz Ehemann zum Streckenrekord

Vibian Chepkirui gelang ein weiterer Sieg beim Wien-Marathon.
Vibian Chepkirui gelang ein weiterer Sieg beim Wien-Marathon. ©APA/DIENER/EVA MANHART
Vibian Chepkirui darf sich seit Sonntag Streckenrekordhalterin beim Wien-Marathon nennen. Die Kenianerin hätte aber sogar noch schneller laufen können.
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Eigentlich hätte Vibian Chepkirui den Streckenrekord beim 39. Vienna City Marathon noch deutlicher pulverisieren können. Am Sonntag verbesserte die 27-jährige Kenianerin mit einer Zeit von 2:20:59 Stunden die Wien-Bestmarke ihrer Landsfrau und Trainingspartnerin Nancy Kiprop aus dem Jahr 2019 zwar um 1:13 Minuten. Doch die Verbundenheit zu ihrem Ehemann und Pacemaker Wesley Kangogo verhinderte eine noch schnellere Zeit beim Wien-Marathon.

Mann von Chepkirui bei Wien-Marathon mit Problemen

Denn Kangogo hatte laut Chepkirui über weite Strecken des 42,195 km langen Rennens Probleme mit seinen Laufschuhen, die von der Größe her nicht genau passten. Deshalb konnte er das Tempo seiner Frau nicht konstant vorgeben. Da die Vorjahressiegerin aber unbedingt ihren Liebsten vor sich haben wollte, verringerte sie nach eigenen Aussagen mehrmals das Tempo, um auf Kangogo zu warten. Dieser kämpfte sich bis Kilometer 40 durch.

Chepkirui holte bereits 2021 Sieg beim Wien-Marathon

Deshalb sei in Zukunft eine Zeit von "2:18 Stunden" möglich, sagte die schüchterne Siegerin auf der Pressekonferenz. Im Vorjahr war sie noch in 2:24:29 zum Triumph gelaufen. Im Zielsprint eines spannenden Rennens am Sonntag setzte sich Chepkirui mit vier Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ruth Chebitok durch. Chepkirui erhielt genauso wie Männer-Sieger Cosmas Muteti ein Preisgeld von 15.000 Euro sowie zusätzlich eine Prämie von 10.000 Euro für den Streckenrekord.

(APA/Red)

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