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Chemikalien in Kinderblut entdeckt

Kinder nehmen einer Studie zufolge in erheblichem Maß gefährliche Chemikalien aus der Umwelt auf. Im Schnitt seien 59 bedenkliche Stoffe im Blut von Kindern gefunden worden.

Das erklärte die Umweltschutz-Organisation WWF am Donnerstag in Genf unter Berufung auf eine europaweite Untersuchung. Die Gefahrenstoffe, darunter feuerhemmende Mittel, kämen von Computern, Textilien, Kosmetika und Elektrogeräten. „Die Ergebnisse zeigen, dass wir unweigerlich Opfer eines unkontrollierbaren weltweiten Experiments sind. Es ist besonders schockierend, dass täglich verwendete giftige Chemikalien das Blut unserer Kinder verunreinigen“, sagte WWF-Vertreter Karl Wagner.

Er schloss nicht aus, dass die Krebsgefahr für künftige Generationen steigt und forderte ein stärkeres Problembewusstsein von Industrie und Politik. Der WWF hatte Blutproben von 13 Familien in zwölf europäischen Ländern unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 73 verschiedene Gefahrenstoffe im Blut der Testpersonen gefunden. Die Ergebnisse entsprachen etwa denen einer Studie der Europäischen Union (EU) vom vergangenen Jahr. Dabei wurden 55 Chemikalien im Blut nachgewiesen, von denen einige täglich verwendet wurden und andere seit Jahren verboten sind.

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