Cavendish siegte bei Tour de Suisse in Ossingen

Cavendish ließ das gesamte Feld hinter sich
Cavendish ließ das gesamte Feld hinter sich
Sprint-Spezialist Mark Cavendish hat am Dienstag die vierte Etappe der Tour de Suisse gewonnen. Der Brite vom Team Omega Pharma setzte sich nach 160 km von Heiden nach Ossingen im Massenspurt vor dem Spanier Jose Juan Lobato und dem Slowaken Peter Sagan durch. Im Gesamtklassement verteidigte der Deutsche Tony Martin seinen Sechs-Sekunden-Vorsprung auf den Niederländer Tom Dumoulin.


Sagan liegt als Dritter der Wertung 14 Sekunden zurück. Der Österreicher Georg Preidler behielt seinen 14. Platz, er rollte mit vier Sekunden Rückstand auf Cavendish als 59. über die Ziellinie. Landsmann Marco Haller belegte am Dienstag Platz 33.

Die Etappe hatte kurz nach dem Start, auf der Abfahrt von Heiden hinunter an den Bodensee, mit einem Massensturz begonnen. Am schlimmsten erwischte es dabei den Italiener Daniele Ratto, der ins Spital gebracht werden musste. Etwas später gab der Belgier Jelle Vanendert auf. Bei der Zielpassage vor der letzten Runde musste dann auch der Brite Bradley Wiggins, der schon mit fast drei Minuten Rückstand gestartet war, nach einer Kollision mit dem Polen Jaroslav Marycz seine Ambitionen endgültig begraben.

Für Martin war es ein besonderer Tag: Rund 30 km nach dem Start ließ sich der Wahlschweizer bei der Durchfahrt durch Kreuzlingen von den Zuschauern am Straßenrand feiern. “Das wird ein einmaliges Erlebnis, durch meine Wahlheimat zu fahren”, hatte der Weltmeister im Zeitfahren schon vor dem Start gesagt.

Trotz der im Moment günstigen Ausgangslage dürfte Martin bei der Generalprobe für die am 5. Juli beginnende Tour de France wohl nicht auf den Gesamtsieg spekulieren. Sein großes Augenmerk liegt eher auf dem 24,7 km langen Zeitfahren am Freitag in Worb. An den letzten beiden Rundfahrt-Tagen stehen in Verbier und Saas Fee Bergankünfte im Hochgebirge auf dem Programm.

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