Causa Bundestheater: Ostermayer lässt Verantwortung von Schmied prüfen

Ostermayer will Verantwortliche Konsequenzen spüren lassen.
Ostermayer will Verantwortliche Konsequenzen spüren lassen. ©APA
Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) lässt den desaströsen Rechnungshofbericht zu den Bundestheatern auf strafrechtliche Konsequenzen und Schadenersatzansprüche prüfen.
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Auch die Verantwortung seiner Vorgängerin Claudia Schmied (SPÖ) sowie des amtierenden Sektionschefs Michael Franz wird untersucht. “Es ist niemand sakrosankt”, so Ostermayer. Das Gutachten liegt kommende Woche vor.

Ob Schmied aufgrund der Versäumnisse innerhalb des Kulturressorts vor dem parlamentarischen Ausschuss Rede und Antwort stehen sollte, “müssen die Abgeordneten entscheiden”, erklärte der Minister: “Da mische ich mich nicht ein.” Kontakt zu Schmied habe es bisher jedenfalls nicht gegeben: “Sie ist aus der Politik ausgeschieden und hat auch von ihrer Seite nicht Kontakt aufgenommen.” Für ihn sei nun die strafrechtliche Prüfung der nächste Schritt.

Gutachten zu Bundestheater: Konsequenzen

Man habe aus den Ergebnissen von Gutachten stets Konsequenzen gezogen, so Ostermayer. “Und ich würde sie auch in anderen Fällen ziehen, wenn das Ergebnis ein solches ist.” Eine mögliche Entlassung von Franz hatte der Minister zuletzt aufgrund von dessen Dienstverhältnis als nicht möglich bezeichnet. “Sollten Schritte notwendig sein, um Schaden abzuwenden, dann muss man in meiner Funktion diese Schritte auch setzen, so unangenehm sie auch sein mögen.”

Bei den Bundestheatern sei ihm daran gelegen gewesen, erst einmal Ruhe an den Bühnen hineinzubringen und Konsolidierungsmaßnahmen zu treffen. In weiterer Folge gehe es nun darum, die Struktur des Konzerns zu verbessern.

(APA)

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