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Burgenland-Wahl 2020: Grüne erhalten prominente Hilfe

Die Grünen erhielten im Burgenland Hilfe aus Wien.
Die Grünen erhielten im Burgenland Hilfe aus Wien. ©Grüne Burgenland
Die Grünen erhalten in den Endzügen des Wahlkampfs im Burgenland prominenten Unterstützung aus Wien. Sozialminister Anschober warb in Eisenstadt um "Community Health Nurses".

Die wahlkämpfenden Grünen im Burgenland haben am Donnerstag prominente Unterstützung aus Wien bekommen. Sozialminister Rudolf Anschober warb bei einer Pressekonferenz mit den Grünen-Kandidaten in Eisenstadt für das "Community Health Nurses" (CHN)-Konzept. Dabei handle es ich um eine "Beratungsdrehscheibe" in den Gemeinden, die Landärzte entlasten und Routinekontrollen vornehmen könne, erklärte er vor Pressevertretern.

"CHNs gibt es bereits in Deutschland, Finnland und Dänemark", berichtete der Sozialminister. Bis 2025 sollen die CHNs österreichweit in 500 Gemeinden als Pilotmodell getestet und anschließend evaluiert werden. "Ich denke, dass das Burgenland eine gute Testregion wäre", so Anschober. "Wir wünschen uns, dass 15 bis 20 der österreichweit 500 Testgemeinden im Burgenland sind", fügte Grünen-Kandidatin Manu Juric hinzu.

Ärztemangel im Burgenland

"Im Südburgenland droht Ärztemangel", warnte die Listendritte. Darum brauche man " kleine dezentrale Einheiten", die besonders pflegende Angehörige entlasten sollen. Die CHNs sollen einerseits mit Vorträgen Wissen vermitteln, andererseits Nachbarschaftshilfe leisten.

Juric erklärte, dass die CHNs auch über die richtigen Anlaufstellen aufklären sollen, um so überflüssige Wege für Patienten zu vermeiden. Somit sei das Modell auch kostengünstiger. Bei der 24-Stunden Pflege sollen die CHNs außerdem Kontrollfunktionen übernehmen. Laut Anschober ist die Bereitschaft, dieses Konzept zu übernehmen, auf Gemeindeebene groß.

Petrik wünscht sich rot-grüne Koalition

"Die CHNs sind als Vollzeittätigkeit konzipiert", erklärte Anschober. Derzeit gibt es laut Juric in Österreich ab Oktober nur eine Ausbildungsstelle in Oberösterreich, die Ausbildung koste rund 4.400 Euro. Besonders im Hinblick auf das Burgenland wolle man hier jedoch noch "Förderungsmöglichkeiten erarbeiten".

"Am besten können wir dieses Konzept im Burgenland mit einer rot-grünen Koalition umsetzen", sagte die grüne Spitzenkandidatin Regina Petrik. So sei eine reibungslose Kooperation mit der Bundesregierung möglich. Anschober betonte, dass es den Grünen hauptsächlich um Inhalte gehe: " Wir wollen Werte, Inhalte und Haltungen durchsetzen."

(APA/Red)

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