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Burgenland-Wahl 2020: Die Spitzenkandidaten im Kurzporträt

Das sind die Spitzenkandidaten der Landtagswahl im Burgenland 2020.
Das sind die Spitzenkandidaten der Landtagswahl im Burgenland 2020. ©APA - APA/NEOS
Sechs Parteien treten zur Landtagswahl im Burgenland an. Hier sehen Sie die Spitzenkandidaten im Kurzporträt.

Mit Hans Peter Doskozil (SPÖ), Thomas Steiner (ÖVP) und Eduard Posch (NEOS) haben drei Parteien neue Spitzenkandiaten. Johann Tschütz (FPÖ) ist zum vierten Mal Listenerster, Manfred Kölly (LBL) es zum dritten und Regina Petrik (Grüne) zum zweiten Mal.

Die Spitzenkandidaten bei der Burgenland-Wahl 2020

Hans Peter Doskozil (SPÖ)

APA/HERBERT NEUBAUER

Hans Peter Doskozil (SPÖ) schlägt am 26. Jänner 2020 seine erste Landtagswahl für die SPÖ, nachdem im Februar 2019 Hans Niessl als Landeshauptmann nachfolgte. Doskozil wurde am 21. Juni 1970 in Vorau in der Steiermark geboren. Ab 1989 war er als Sicherheitswachebeamter bei der Polizeidirektion Wien tätig und studierte berufsbegleitend Rechtswissenschaften. Seine politische Laufbahn startete Doskozil als Gemeinderat in Grafenschachen von 2007 bis 2012. Von 2012 bis 2016 war er Landespolizeidirektor im Burgenland. Im Jänner 2016 wurde Doskozil als Verteidigungsminister in die Bundesregierung geholt. Im Dezember 2017 kehrte er als Landesrat für Finanzen, Kultur und Straßenbau ins Burgenland zurück, wurde am 8. September 2018 Niessls Nachfolger als Landesparteichef und am 28. Februar 2019 auch als Landeshauptmann.

Thomas Steiner (ÖVP)

APA/ROBERT JAEGER

Auch für den langjährigen Eisenstädter Bürgermeister Thomas Steiner ist es die erste Landtagswahl. Er wurde 2015 nach der Burgenland-Wahl und dem darauffolgenden Rücktritt von Franz Steindl zum Landesparteiobmann der ÖVP gewählt. Steiner wurde am 27. Jänner 1967 geboren und studierte Rechtswissenschaften. Erstmals politisch aktiv war er von 1991 bis 1996 als Klubsekretär im ÖVP Landtagsklub, danach arbeitete er bis 2010 im Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Steindl. 2010 zog Steiner dann für die ÖVP in den Landtag ein. Seit 30. November 2011 ist er Bürgermeister der Landeshauptstadt.

Johann Tschürtz (FPÖ)

APA/HANS PUNZ

Johann Tschürtz (FPÖ) führt die FPÖ zum mittlerweile vierten Mal in die Landtagswahl. Erstmals war er 2005 Listenerster, nachdem er am 16. Jänner 2005 vom Landesparteitag zum Parteichef gewählt worden war. Tschürtz wurde am 12. Dezember 1959 in Eisenstadt geboren, absolvierte eine Schlosserlehre und die Polizeischule in Wien. Ab 1981 war er als Polizeibeamter tätig, seit 2015 ist er karenziert. Seine politische Laufbahn begann Tschürtz 1992 als Obmann der FPÖ in Loipersbach. Im Juli 1996 wurde er Landesgeschäftsführer der FPÖ Burgenland und zog im November 1997 in den Landtag ein. Bevor er 2005 zum Nachfolger von Parteichef Stefan Salzl gekürt wurde, war er ab 2002 sein Stellvertreter. Seit 2015 ist Tschürtz Mitglied der burgenländischen Landesregierung und Landeshauptmann-Stellvertreter.

Regina Petrik (Grüne)

APA/HERBERT P. OCZERET

Regina Petrik (Grüne) führt die Grünen heuer zum zweiten Mal in die Burgenland-Wahl. Die Landtagsabgeordnete startete ihre politische Karriere im November 2010, als sie als Quereinsteigerin zur Landesgeschäftsführerin der Grünen Burgenland gewählt wurde. Zuvor war die studierte Pädagogin, die am 9. November 1963 geboren wurde, in der Beratung tätig. Sie war außerdem ehrenamtliche Mitarbeiterin in der außerschulischen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit und Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreichs. Landessprecherin der Grünen ist Petrik seit März 2012. Seit 2015 sitzt sie für die Grünen im Landtag.

Manfred Kölly (Bündnis Liste Burgenland)

APA/ROBERT JAEGER

Manfred Kölly (Bündnis Liste Burgenland), geboren am 21. Juli 1954, gründete 2007 gemeinsam mit Wolfgang Rauter als Abspaltung von der FPÖ die Plattform Freier Bürgerlisten - heute Bündnis Liste Burgenland (LBL). Seit 2010 gehört er dem Landtag an, am 26. Jänner geht er zum dritten Mal als Spitzenkandidat ins Rennen. Kölly absolvierte eine kaufmännische Lehre und war als Prokurist in einer Eisen- und Baustoffhandlung tätig. Seine politische Karriere startete er 1994 als Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer. Von 2000 bis 2005 war Kölly Landtagsabgeordneter der FPÖ, im Dezember 2006 wurde er allerdings nach einer Geheimvereinbarung mit der SPÖ aus der Partei ausgeschlossen. Seit 2002 ist Kölly zudem Bürgermeister in Deutschkreutz.

Eduard Posch (NEOS)

APA/NEOS

Eduard Posch (NEOS), geboren am 15. Jänner 1957, versucht zum ersten Mal, die Pinken in den Landtag zu bringen. Sein politisches Engagement startete bereits mit 16, zunächst als Schul- und Landesschulsprecher für BMHS im Burgenland. In weiterer Folge wurde er Landesobmann und Bundesobmannstellvertreter der Union Höherer Schüler (damals UHS, heute Schülerunion). Posch war außerdem Gründungsobmann der Jungen ÖVP Pinkafeld und Landesobmannstellvertreter der Jungen ÖVP. Seit 2014 ist er bei NEOS aktiv, seit 2017 gehört er dem Gemeinderat in Pinkafeld an und im Juli 2019 wurde Posch zum Landessprecher von NEOS Burgenland gewählt.

Alle Infos zur Landtagswahl im Burgenland

(APA/Red)

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