Bundesverwaltungsgericht übernahm Amtsgebäude in Wien-Erdberg

Das neue Amtsgebäude des Bundesverwaltungsgerichtes in Wien-Landstraße
Das neue Amtsgebäude des Bundesverwaltungsgerichtes in Wien-Landstraße ©APA
Am Mittwoch hat das neue Bundesverwaltungsgericht (BVwG) sein Amtsgebäude in Wien-Erdberg offiziell übernommen. Das aus den 1980er Jahren stammende frühere Finanzamt wurde von Austrian Real Estate (ARE), einer Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), adaptiert.
Neues Gebäude in Erdberg

Mit Jahresbeginn 2014 nimmt das Gericht – wie die gesamte neue Verwaltungsgerichtsbarkeit – seine Arbeit auf.

Schlüsselübergabe an Perl und Ostermayer

Zur Schlüsselübernahme waren Beamtenminister Josef Ostermayer (SPÖ) und BVwG-Präsident Harald Perl angetreten. Der Präsident freute sich über die letzten Schritte zur Arbeitsaufnahme, der Minister ganz generell über die größte Rechtsschutz-Reform der Zweiten Republik bzw. seit Bestehen der Bundesverfassung.

Die Besiedlung des neuen Hauses an der Südosttangente ist laut Perl im Plan, die Übersiedelung aus den beiden Standorten des Asylgerichtshofs (Laxenburger und Favoritenstraße) sowie aus jenem des Bundesvergabeamts (Praterstraße) bereits erfolgt.

Bundesverwaltungsgericht: So viele Beschäftigte

Im BVwG in der Erdbergstraße 192-196 sowie in den weiteren Standorten in Linz, Innsbruck und Graz arbeiten in Hinkunft 450 Mitarbeiter (davon 169 Richter).

Das neue Haus verfügt über 23.000 Quadratmeter Nutzfläche, 32 Verhandlungssäle, 239 Büros und 56 Besprechungsbereiche. Die Monatsmiete beträgt rund 237.000 Euro.

Durch die Reform der Verwaltungsgerichte werden mehr als 120 weisungsfrei gestellte Berufungssenate und Sonderbehörden durch elf Verwaltungsgerichte ersetzt. In jedem Bundesland nimmt mit Jahresbeginn ein Landes-Verwaltungsgericht erster Instanz die Arbeit auf, im Bund das Bundesverwaltungsgericht sowie das Bundesfinanzgericht.

(apa/red)

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