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Bundesheer bewacht Botschaften in Wien

Soldaten des Bundesheeres bewachen wieder Botschaften in Wien.
Soldaten des Bundesheeres bewachen wieder Botschaften in Wien. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wegen des Coronavirus hilft nun auch das Bundesheer bei der Bewachung der Botschaften in Wien aus. So können rund 40 Polizisten für andere Tätigkeiten eingesetzt werden.

Ab heute, Donnerstag, 19.00 Uhr werden die Botschaften und ähnliche Objekte in Wien nicht mehr von der Polizei, sondern vom Bundesheer bewacht. 40 Soldaten des Kommandos Militärpolizei stehen im Einsatz, um die Exekutive für den Kampf gegen das Coronavirus zu entlasten, teilte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung mit. Dieser Assistenzeinsatz soll vorerst drei Monate dauern.

Zehn Objekte in Wien gesichert

Vorläufig werden zehn Objekte in Wien gesichert; bei Bedarf kann auf 23 Objekte ausgeweitet werden. Beim Wachdienst sind die Soldaten so ausgerüstet wie sonst die Polizei, mit Pfefferspray und Dienstpistolen sowie Stichschutzweste. Und sie haben dieselben Befugnisse, z.B. das der Wegweisung, und sind mit unmittelbarer Zwangsgewalt ausgestattet.

Das Bundesheer hat diesbezüglich Erfahrung: Schon 2016, während der Flüchtlingskrise, half es bei der Botschaftsbewachung aus.

(APA/red)

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