Böse Ironie: Wiener starb wegen Dank für Rettung

Der Mann wollte sich zu Gott betend für seine Rettung aus einem Fahrstuhl bedanken, als das Marterl kippte und ihn erschlug.

Ein 45-jähriger Wiener ist am vergangenen Sonntag in Wien-Währing von einem Steinmarterl erschlagen worden. Die Steinplatte des Heiligenstocks bei der Weinhaus-Kirche habe sich gelöst und dem Mann tödliche Verletzungen zugefügt, bestätigte Roman Hahslinger, Sprecher der Polizei, am Mittwoch einen Bericht des Gratisblattes “Heute” (Mittwochausgabe).

Die Polizei geht von einem Todesfall ohne Fremdverschulden aus. Fingerabdrücke am Marterl zeigen, dass der Mann die Platte umklammert hatte, bevor sie auf ihn stürzte. Ob es deshalb zu dem Unfall kam oder möglicherweise ein Materialdefekt vorlag, werde untersucht, so Hahslinger. Laut “Heute” entdeckte ein Passant den von der mehrere hundert Kilo schweren Platte erschlagenen Mann.

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