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Bregenzer Festspiele weiter "durchaus optimistisch"

Spielplan aufrecht, kein Stichtag festgelegt
Spielplan aufrecht, kein Stichtag festgelegt ©Stiplovsek
Die Bregenzer Festspiele gehen weiter davon aus, dass das Festival im Sommer planmäßig stattfinden kann.
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Die Situation und ihre weitere Entwicklung seien zwar nur grob abschätzbar, aber man sei weiterhin "durchaus optimistisch", so Pressesprecher Axel Renner. Als "erfreuliches Signal des Marktes" bewertete Renner die Tatsache, dass weiter Tickets gebucht würden, wenn auch weniger.

Spielplan nach wie vor aufrecht

Der Vorverkauf laufe für alle Veranstaltungen weiter, der Spielplan sei trotz der Coronakrise nach wie vor aufrecht. "Einige wenige Änderungen" seien möglich, derzeit aber nicht vorgesehen. Anders als etwa die Salzburger Festspiele habe man sich keine offizielle Deadline gesetzt, zu der man entscheiden müsse, ob gespielt werden kann oder nicht. Man sei in einer ganz anderen Situation, habe deutlich weniger Zeitdruck. Vieles werde auch davon abhängen, welche Einschränkungen in den Herkunftsländern der Künstler, etwa zu Probenbeginn Mitte Juni, gelten, sagte Renner.

Das große Glück sei, dass man sich in einem Jahr mit einer Wiederaufnahme als Spiel auf dem See befinde. "Dass 'Rigoletto' sozusagen nur aus dem Winterschlaf geweckt werden muss, verschafft uns einen Zeitvorteil", erklärte Renner. Man habe so deutlich kürzere Vorbereitungszeiten als in einem Premierenjahr, etwa was Technik des Bühnenbilds und Regie angehe. Auch die Probenzeiten sind laut Renner kürzer, man kann also kurzfristiger reagieren.

Vorbereitungen für "Madame Butterfly" laufen

Im Hintergrund laufen wie immer bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr, in dem Puccinis "Madame Butterfly" am See Premiere feiern soll. "Auswirkungen auf die nächste Seeproduktion können sich ergeben, für eine Einschätzung ist es da aber noch zu früh", so der Pressesprecher, der derzeit eine Anfragenzahl "wie kurz vor der Premiere" zu bewältigen hat. Während man mit dem Großteil der Belegschaft auf Sparflamme fahre, gebe es in der Innen- und Außenkommunikation deutlich mehr zu tun.

Zum Start am 22. Juli ist die Premiere der Hausoper "Nero" von Arrigo Boito geplant, am Folgetag feiert dann Verdis "Rigoletto" seine Wiederaufnahme auf der Seebühne.

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(APA)

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