Bombendrohung gegen islamisches Gebetszentrum: Moschee wird bewacht

Bombendrohung gegen islamisches Gebetszentrum in Wien-Mariahilf
Bombendrohung gegen islamisches Gebetszentrum in Wien-Mariahilf ©APA (Sujet)
Nachdem es aufgrund einer Bomendrohung gegen ein islamisches Gebetshaus am  Montag, dem 3. November im 6. Bezirk zu einem großen Polizeieinsatz gekommen ist, wird das Haus nun von den Beamten bewacht.
Bombendrohung in Wien
Abgrenzung vom Jihadismus

Das islamische Gebetszentrum Imam Ali im 6. Wiener Bezirk wird nach der Bombendrohung am Montagabend von der Polizei bewacht. Dies bestätigte ein Polizeisprecher auf APA-Anfrage: Ein Beamter sei “bis auf Weiteres” vor der Moschee stationiert worden. Konkrete Bedrohung läge aber keine vor, wurde betont.

Bombendrohung gegen Moschee

Ziel der Bombendrohung war das Gebetshaus in der Mollardgasse in Mariahilf. Laut Polizei wurde aber nichts gefunden. Der Anruf sei “nicht zuordenbar, von einer Telefonzelle aus” eingelangt, hieß es. Zuvor hatte im Islamischen Gebetszentrum Imam Ali eine Veranstaltung stattgefunden. Laut Rettung wurde das Gebäude evakuiert. Die Schiiten feiern derzeit das Ashura-Fest, das dieser Tage seinen Höhepunkt erreicht. Am Standort der Moschee in Wien-Mariahilf befindet sich auch eine Privatschule der Islamischen Republik Iran.

(APA/red.)

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