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Bohrergebnisse aus Lobau im April

Die Probebohrungen in der Wiener Lobau gehen nach Angaben der Autobahngesellschaft Asfinag planmäßig voran.

Man werde die 18 Erkundungen für die Wiener Nordost-Umfahrung (S1) in der bewilligten Zeit, also bis 31. März, abschließen können, zeigte sich Projektleiter Christian Honeger am Mittwoch zuversichtlich. Die Ergebnisse der Bohrungen sollen dann im April vorliegen.

Noch immer wird nur an den ersten beiden Bohrstellen gearbeitet, doch bereits dieser Tage soll die Zahl der eingesetzten Bohrgeräte von zwei auf vier aufgestockt werden. Störungen durch Autobahngegner hat es laut Honeger seit der Ankett-Aktion von „Resistance for Peace“ am 21. Dezember nicht mehr gegeben. „Es läuft alles planmäßig“, sagte er: „Wir haben Reserven, es wird sich ausgehen.“

Allerdings gab es am 28. Dezember einen Lokalaugenschein der Wiener Wasserrechtsbehörde, nachdem die Umweltschutzorganisation Virus einen möglichen Ölfund beim südlichen Bohrloch aufmerksam gemacht hatte. Der Verdacht habe sich als „absurd“ herausgestellt, so Honeger: „Es war nichts dergleichen.“ Die Asfinag gibt für die Erkundung des Untergrunds für das S1-Teilstück von Schwechat nach Süßenbrunn rund eine Million Euro aus. Ein Drittel davon entfällt auf die Bohrungen in der Lobau.

Bei den Umweltschützern, die bis Mitte Dezember in der Au campiert und die Bohrungen verhindert haben, herrscht derzeit Ruhe. Man bereite sich vor allem auf das erste Treffen des Runden Tisches vor, das seitens der Politik und der Asfinag für Ende Jänner versprochen worden worden sei, hieß es bei Global 2000. Auf weitere Aktionen oder Informationskampagnen will man sich demnächst einigen.

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