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Boa constrictor auf offener Straße entdeckt

Da schaute doch glatt eine "Würgeschlange" unter einem Auto hervor: Ein aufsehenerregender Zwischenfall ereignete sich Samstag um 13.20 Uhr in Wien-Liesing vor dem Haus Lainergasse 3.

Dort wurde im Radkasten eines Autos meterlange Boa constrictor constrictor entdeckt. Die Tierrettung und die Feuerwehr wurden alarmiert. Die Feuerwehr hob den Pkw an, barg das Tier und brachte es ins Wiener Tierschutzhaus nach Vösendorf.

„Die Kollegen haben gesehen, dass das eine große Schlange ist, die nicht giftig sein kann. ’Pack ma’s’, haben sie gesagt und die Boa mitgenommen“, erklärte ein Sprecher der Wiener Feuerwehr später. Mut attestierte den Angehörigen der Wiener Berufsfeuerwehr in Liesing auch Hermann Hofer vom Tierschutzheim: „Die waren tapfer. So eine Boa kann schon auch zubeißen.“

Erstalarm via Notruf hatte es um 13.20 Uhr gegeben. Zunächst war auch die Tierrettung gerufen worden. Doch die Schlange hatte sich im Radkasten eines Personenautos verkrochen. Ursprünglich war von drei Meter Länge gesprochen worden. Die Feuerwehr gab die Größe des Tieres schließlich mit etwa zwei Meter an.

Die Feuerwehrleute hoben den Wagen deshalb an, montierten das Rad des Pkw ab und holten die Boa heraus. Gegen 14.20 Uhr übergaben sie die Schlange schließlich dem Tierschutzheim in Vösendorf. Woher das Tier gekommen war, wusste zunächst niemand. „Womöglich ist da jemandem ein Haustier zu groß geworden“, meinte man bei der Polizei. Dem Besitzer des Autos, der bei der Aktion anwesend war, wurde geraten, das wieder angeschraubte Rad noch einmal nachziehen zu lassen.

„Wir haben für solche Fälle eine Übergangseinrichtung. Die Schlange benötigt schon eine gewisse Temperatur“, sagte Hofer vom Tierschutzheim schließlich. Bodenheizung und UV-Beleuchtung seien gegeben. Sollte sich der Besitzer nicht melden, werde man das Tier dem „Haus des Meeres“ in Wien übergeben.

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