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BMW mit Power-Paket

Mit seinem „Monster-Motor“ für Monza hat BMW neue Maßstäbe in der Formel 1 gesetzt. Mit 19.050 Umdrehungen pro Minute durchbrachen Schumacher und Montoya im Qualifying die 19.000er-Schallmauer.

Mit 19.050 Umdrehungen pro Minute durchbrachen Ralf Schumacher und sein trainingsschnellster Teamkollege Juan Pablo Montoya im Qualifying erstmals die 19.000er-Schallmauer. „Ich glaube, dass wir mit diesem Entwicklungssprung an der Spitze der Triebwerkentwicklung stehen“, sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen stolz. „Mit diesem Rekordwert haben wir die Messlatte erneut höher gelegt, was unsere Kompetenz auf dem Motorensektor unterstreicht.“

Die bayerischen „Power-Päpste“ freut umso mehr, dass sie Ferrari beim Heimrennen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Königlichen Park dieses Schnippchen schlagen konnten. „Es ist ein großer Erfolg für uns, den Rekord auf diesem Kurs zu brechen“, sagte Theissen. Eindrucksvoll unterstrichen die Münchner, dass sie vor Ferrari und Mercedes die Nummer 1 der Motoren-Macher sind. „Mit dem P80 hat BMW 2001 die führende Rolle in der Motorleistung übernommen und seitdem nicht mehr abgegeben“, teilte der Konzern selbstbewusst mit.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug räumte ein, dass dem schwäbischen Zehnzylinder noch ein bisschen zu diesem Spitzenwert fehlt. „Wir sind 100 bis 150 Umdrehungen an dieser Schallmauer dran“, sagte er.„Wir müssen uns noch verbessern und arbeiten in die richtige Richtung.“ Zugleich bestritt Haug, dass Platz eins bei den Umdrehungen auch Platz eins für das gesamte Triebwerk bedeute: „Die höchste Umdrehung heißt nicht, dass es auch der beste Motor ist.“

Auch Theissen wies darauf hin, dass für die Leistung noch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. „Aber wir haben die Drehzahl natürlich nur erhöht, um mehr PS zu gewinnen“, sagte er. Die Motorenbauer geben zwar ihre Drehzahl- und Zylinderdaten preis, entscheidende Parameter wie PS oder Gewicht bleiben aber streng gehütete Geheimnisse. Die Kraftpakete der drei Großen sollen angeblich bis zu 900 PS leisten und unter 100 Kilogramm wiegen.

„Für uns spielt es keine Rolle, ob wir die PS-Zahlen der Konkurrenz kennen“, versicherte Theissen. Die Bayern ziehen ihr eigenes Ding durch. Das aktuelle Aggregat ist ausgereizt. „Das war der Schlussstrich beim P82“, sagte der Top-Ingenieur. Wie seine Widersacher arbeitet BMW längst am neuen, noch leistungsstärkeren und leichteren Zehnzylinder für 2003. „Das heißt aber nicht, dass damit nächstes Jahr 20.000 Umdrehungen möglich werden.“ Natürlich ist Theissen klar, dass dem rasanten Entwicklungstempo Grenzen gesetzt sind.

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