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Blümel zu FPÖ-Koalition: "Im Nachhinein ist man immer g'scheiter"

Blümel ist einer neuen türkis-blauen Koalition nicht angetan.
Blümel ist einer neuen türkis-blauen Koalition nicht angetan. ©APA
Während die FPÖ mit einer Neuauflage der türkis-blauen Koalition liebäugelt, tritt die ÖVP auf die Bremse. Gernot Blümel ging in einem Interview erneut auf Distanz und fordert eine lückenlose Aufklärung des Ibiza-Skandals.

Die große Frage der Nationalratswahl ist, mit wem die ÖVP danach weiterregiert. Die FPÖ möchte unbedingt wieder Türkis-Blau, aber die ÖVP stellt eine Bedingung nach der anderen dafür auf. Gernot Blümel, ÖVP-Regierungskoordinator in der zerbrochenen Koalition, legte im Interview mit der Sonntags-"Presse" noch eine nach - und zeigte einige Distanz zur FPÖ.

Blümel zu Koalition: "Im Nachhinein ist man immer g'scheiter"

"Im Nachhinein ist man immer g'scheiter. Im Vorhinein kann man in niemanden hineinschauen", ist seine Antwort auf die Frage, ob die Koalition mit der FPÖ ein Fehler war. Und verlangt dann, dass vor einer Fortsetzung der Zusammenarbeit "alles lückenlos aufgeklärt werden muss" rund um das Ibiza-Video.

Dass die FPÖ diesen Willen nicht gehabt habe, sei der Grund für die ÖVP gewesen, Türkis-Blau zu beenden. Und "diesen Willen vermisse ich nach wie vor", hält Blümel nicht nur dem zurückgetretenen "Herrn Strache", sondern auch dem FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl vor, sich nur "in eine Opferrolle hineinzumanövrieren".

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(APA/red)

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