Blog: HIV-Experte Dr. Chrisian Zagler im Interview

©APA
fischundfleisch-Blogger Marco Schreuder sprach mit dem anerkannten Lungenfacharzt und HIV-Experten Dr. Christian Zagler über das Thema HIV und Aids.

Das Thema HIV und Aids wird von vielen Menschen nach wie vor als “Tod bringende Krankheit” gesehen, vielen haben dabei Tom Hanks aus “Philadelphia” im Kopf. Warum noch immer? Diese Frage stellte sich fischundfleisch-Blogger Marco Schreuder. Aus diesem Grund traf er Dr. Christian Zagler zum Gespräch.

Christian Zagler : “Das Bild von Aids wurde in den 80er und 90er Jahren geprägt: Sexualität, Drogen und Tod waren damals die wesentlichen Themen, welche transportiert wurden. Alle drei waren sogenannte gesellschaftliche Tabus. Plötzlich konnte man diesen Themen nicht mehr ausweichen, da eine neue, bedrohliche Erkrankung entdeckt wurde und sich ausbreitete. Die medizinische Versorgung der Betroffenen war und ist zum Teil bis heute schwierig. Menschen, die sich bis dahin versteckten oder in Subkulturen existierten, mussten in der Öffentlichkeit und von der Gesellschaft als hilfsbedürftige, schutzbedürftige Menschen wahrgenommen werden. Von 1981 bis 1996 ist die Mehrheit der HIV infizierten Menschen an Aids verstorben, da es keine ausreichende Möglichkeit gab das Virus zu unterdrücken, die Folge waren schwere, oft unbeherrschbare Infektionen. In den medizinischen Lehrbüchern wurde Aids als 100% tödlich beschrieben. Aids war ein Synonym für Sterben. Das ist heute nicht mehr so.  HIV infiziert zu sein ist nicht gleich Aids, HIV infiziert sein ist nicht gleich Sterben.”

Zum Weiterlesen klick auf:

http://fischundfleisch.at/blogs/jetzt-ich/interview-ich-bin-hiv-positiv-so-what.html

fischundfleisch ist eine Meinungsplattform, die Stars, Tipps und Jobs bietet. Vienna Online ist Kooperationspartner und unterstützt damit junge und alte Talente.

(Die Texte werden von Fisch und Fleisch zur Verfügung gestellt)

  • VIENNA.AT
  • Silvias Montagskolumne
  • Blog: HIV-Experte Dr. Chrisian Zagler im Interview
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen