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Blinde und Sehbehinderte unzufrieden mit neuen Wiener Linien-Durchsagen

Neben dem taktilen Leitsystem sind die Durchsagen wichtig.
Neben dem taktilen Leitsystem sind die Durchsagen wichtig. ©Wiener Linien/ Johannes Zinner
Die neuen Durchsagen der Wiener Linien sind nicht nur eine Geschmacksfrage. Blinden- und Sehbehindertenorganisationen beklagen, dass die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien durch die verkürzten Ansagen für visuell beeinträchtigte Personen erschwert wird.
Unzufriedenheit mit neuen Durchsagen
Neue Stimme in der Bim
Blind in der U-Bahn
U-Bahn-Plan für Wien

Wie berichtet gibt es viel Kritik an den neuen Durchsagen der Wiener Linien. “Die Qualität der neuen Durchsagen der Wiener Linien ist für visuell beeinträchtigte Menschen wenig zufriedenstellend. Auch die Quantität gibt Anlass zur Kritik: Die Durchsagen wurden stark verkürzt”, heißt es in einer Aussendung.

Kürzere Durchsagen der Wiener Linien

Die Wiener Linien verteidigen ihr neues “Klangmarketing”, das nur noch die Ansage von Spitälern vorsieht, nicht aber Hinweise auf andere “Points of Interest”, wie z. B. das Konzerthaus oder die Arbeiterkammer. Laut deren Befragungen der Fahrgäste würden sich diese schon vor Fahrtantritt mittels Onlinefahrplan, Routenplaner oder Servicehotlines multimedial informieren. Das sei auch bei visuell beeinträchtigten Menschen so, die angeblich oft besser informiert wären als Sehende – so die Wiener Linien

Zusatzinformationen für Blinde wichtig

“Blinde und sehbehinderte Menschen sind – mangels Alternativen – von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig. Ihre Benutzung wird ihnen jedoch seit kurzem in Wien erschwert. Zu diesem Ergebnis kommt das Verkehrsgremium der Blinden- und Sehbehindertenorganisationen der Ostregion.

Die alten Durchsagen waren auch für Touristen, Nicht-Wiener oder Autofahrer, die nur gelegentlich U-Bahn, Bim und Bus nutzen, hilfreich. “International geht der Trend sogar hin zu mehr und häufigeren Informationen zu “Points of Interest””, so Martin Oblak vom Verein Blickkontakt.

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