Bezirke lassen abstimmen: Pickerl in Hietzing und Währing im Sommer?

In Hietzing und Währing wird über die Einführung des Parkpickerls abgestimmt.
In Hietzing und Währing wird über die Einführung des Parkpickerls abgestimmt. ©APA
Die Anrainer in Hietzing und Währing sollen demnächst darüber abstimmen, ob auch in ihren Bezirken das Parkpickerl eingeführt werden soll. Sollte die Mehrheit für die Einführung einer flächendeckenden Kurzparkzone stimmen, würde es trotzdem mindestens bis zum Sommer dauern, bis diese umgesetzt werden könnte.

“Das ganze Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern”, sagte der städtische Parkpickerlkoordinator Leopold Bubak. “Sollte der Wunsch sehr dringend sein und der Bezirk sehr kooperativ, dann geht es eher rascher.” Im Falle eines theoretischen Bezirksbeschlusses Anfang März würde es dann also immer noch mindestens bis etwa zum Beginn der Sommerferien dauern, ehe die Gebührenpflicht wirksam werden kann. Es könnte auch bis September dauern.

Der Grund dafür sind diverse organisatorische und praktische Dinge, die im Vorfeld erledigt werden müssen. Sie reichen von legistischen Notwendigkeiten bis zur Bestellung und Anfertigung der Verkehrsschilder.

Wollen Hietzing und Währing das Parkpickerl?

Durch die zwei Ausweitungswellen der Parkraumbewirtschaftung im West-Gürtelbereich kamen auch die ÖVP-geführten Bezirke Hietzing und Währing unter Druck. Die Bezirkschefs kündigten nach monatelanger Abwehrhaltung schließlich an, über die flächendeckende Ausdehnung der Abstellpflicht auch auf ihren Bezirk abstimmen zu lassen. Das Ergebnis wird verbindlich sein, versprachen sie. Döbling behält sich vor, bei einem eventuellen “Ja” des benachbarten Währing ebenfalls die Anrainer zu befragen. (APA)

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